VindueTY Wer bin ich? Wohin gehen wir? Gibt es Gott?

Eine Einleitung mit kosmischen Symbolen.

11 Unser Weg    vom Tier    zum wahren Menschen

Gottes ewiger Weltenplan in einem Symbol.

Die kosmische symbole

DEVDie Symbolerklärungen hier sind nicht von Martinus geschrieben, sondern beruhen auf seinen Analysen in dem Werk „Das Ewige Weltbild“ Band 1 – 4 und anderen Teilen des Dritten Testaments.

Martinus‘ eigene Erklärungen diese 44 kosmischen Symbole findet man z.B. in: Das Dritte Testament/Das Ewige Weltbild, Band 1-4, Livets Bog (Das buch des lebens) und und anderen Teilen des Dritten Testaments.

 

 

 

 

 

 

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symbol 01sDer Geist Gottes über des Wassern
– Symbol Nr. 1







Das weltall lebt und denkt
Das Weltall ist ein ewig lebender und alles umfassender Organismus, den wir durch die Religionen unter dem Begriff „Gott“ kennengelernt haben. Dieser Organismus wird – wie unser eigener Organismus – durch Bewusstsein belebt. Gottes Geist durchdringt das Weltall mit seinem Allwissen und seiner Allmacht. Geist wird in der Bibel als Wind symbolisiert, Materie als Wasser. Wie der Wind unsichtbar die Wasser bewegt, gibt es ein unsichtbares dirigierendes Bewusstsein hinter allem in der physischen Welt.
   
Das Flammenkreuz symbolisiert die vollkommene Manifestation und Schöpfung der ewigen Gottheit. Das Strahlenmeer symbolisiert die kosmischen Welt- oder Gedankenimpulse von fnstererem oder lichtererem Charakter hinter aller Religion, Politik, Wissenschaft, Architektur, Kunst und anderen Gemeinschaft stiftenden Kulturfaktoren. Auf diese Weise löst der allwissende und allmächtige Gott die Erlebniszustände und Daseinsebenen der Lebewesen auf jeder ihrer individuellen
Entwicklungsstufen aus und hält sie aufrecht.

Die Kreise symbolisieren einen Ausschnitt von großen oder kleinen Sonnen und Himmelskörpern des Weltalls und das Bewusstseinsleben ihrer großen oder kleinen Bewohner. Die Kreise können makrokosmische Gemeinschaften ebenso wie
mikrokosmische Welten symbolisieren, die im Verhältnis zu unserer physischen Wahrnehmungsperspektive als „groß“ oder „klein“ erlebt werden (siehe Symbol 7). Der Doppelkreis zeigt die Erde und ihre Menschheit. Es ist erkennbar, dass wir mit drei Weltimpulsen in Berührung sind.

Der unterste verschwindet und repräsentiert das Bewusstsein und die Kulturmanifestationen der Naturmenschen. Das Feld in der Mitte symbolisiert den alten Weltimpuls. Er liegt den Weltreligionen wie z. B. dem Christentum, dem Islam und dem Buddhismus zugrunde. Er hat den Menschen im Glaubensstadium in dieser Periode die geistige Nahrung und die gesamten Kulturphänomene der Menschheit gegeben.

Das hellere Feld oben im Kreis symbolisiert den neuen Weltimpuls. Schulen, Forschung und Materialismus – also das, was wir gewöhnlich als Irreligiosität auffassen – sind Zeichen dieses neuen Impulses, aber auch die moderne Kunst, Musik und Architektur. Die sich beschleunigende Entwicklung hat jedoch auch Folgewirkungen wie unglückliche Ehen, Geisteskrankheiten, sexuelle Abnormitäten, politische Umwälzungen u. a. m.  
 
Der neue Weltimpuls erhebt das Liebesgebot: „Du sollst deinen Nächsten lieben“ zur Wissenschaft. Auf dieser Grundlage wird der „verlorene Sohn“ als Menschheit wieder mit seinem ewigen Vater vereint.

symbol_02s.jpgDas Welterlösungsprinzip
– Symbol 2




Das geistige Elternprinzip
Die Nachkommen der Menschen und höher entwickelten Tiere werden normalerweise liebevoll gepflegt und aufgezogen, bis sie auf eigenen Füßen stehen können. Diese liebevolle Umsicht gilt auch geistig Minderjährigen und ihrer Führung durch die Erdenleben vom Tier zum fertigen Menschen. Individuen, die uns in der Entwicklung voraus sind, werden unsere Lehrer, bis wir alleine zurechtkommen. Moses ist ein Beispiel eines handfesten Lehrers, dessen Gebote oder Gesetze die schlimmste barbarische Anarchie dämpfen sollten.

Die höchsten Morallehrer werden in dem Dritten Testament „Welterlöser“ genannt. Jesus ist ein Beispiel dafür. Das Racheprinzip des Mosesgesetzes: „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ wurde von Jesus durch die entgegengesetzte Haltung abgelöst: „Liebe deine Feinde“. In dem Dritten Testament erhalten die Worte und Taten des Welterlösers Jesus ihre logische Begründung, die durch eigene Erfahrungen kontrolliert werden kann.

Die Treppenfigur symbolisiert die Entwicklung der Menschheit vom Tier zum Menschen, und die Strahlen symbolisieren die von dem kosmischen Elternprinzip ausgehende Führung der Menschheit aufwärts durch die Treppenformation, d. h. die geistig höher entwickelten Wesen – die Religionsstifter – weisen den Weg.  

Das orangefarbige Feld zeigt das Tierreich und das gelbe Feld das vollkommene Menschenreich. Die beiden untersten Stufen symbolisieren die heidnischen Religionen, die das Racheprinzip und die Opferung von Menschen und Tieren anregen.

Die nächste Stufe, erhellt von gelben Strahlen, symbolisiert die humaneren Weltreligionen wie den Buddhismus, das Christentum und den Islam. Die drei Strahlen sind symbolisch für viele und nicht nur die genannten drei.  
                   
Die obersten Stufen sind weiß, was symbolisiert, dass die Glaubensreligionen von der geistigen Wissenschaft ersetzt werden. Das Ziel der Geisteswissenschaft ist, das Lebensmysterium allen Erdenmenschen zu erklären.

Der weiße Stern symbolisiert die Gottheit, die uns durch die variierenden religiösen Ideale und Einkleidungen der verschiedenen Entwicklungsstufen aufwärts und vorwärts in das vollkommene Menschenreich führt.
 

symbol_03s.jpgIntoleranz
– Symbol Nr. 3



Der wirkliche Ursache aller krige und konflikte

Die Intoleranz verhindert die Ausstrahlung von Gottes Licht und Liebe. Sie ist die Ursache aller Kriegsarten. Ihretwegen ist die Welt noch nicht von Frieden, Freude und Segen für alle und alles geprägt. Wenn man seinen Nächsten als Feind ansieht, kann man in seinem Innern keinen wirklichen Frieden erleben.

Der „Feind“ kann dagegen mit Liebe und Vergebung überwunden werden. Der Kampf gegen den äußeren Feind bewirkt, dass mehr und noch raffiniertere Mordwaffen und tödliche Gedankenarten entwickelt werden. Die tödlichen Gedankenarten sind in Wirklichkeit eine Sabotage gegenüber Gott und dem Grundton des Weltalls  - der Allliebe.

Auf dem Entwicklungsweg vom Tier zum Menschen treffen wir Mitwesen auf unterschiedlichen Stufen. Die unterschiedlichen Entwicklungsstufen des Bewusstseins können mit Kindern in verschiedenen Schulklassen verglichen werden. Wir erwarten nicht dieselben Kenntnisse von Kindern in der ersten Klasse wie in der Abgangsklasse. Wie die kleinen Kinder sich unreif aufführen, müssen auch wir unsere Erfahrungen machen, ehe wir sie nutzen können.

Wenn wir verstehen, dass die Wurzel alles Bösen die Unwissenheit ist – und nicht die Bosheit –, wird es leicht zu vergeben. Vergebung ist der Weg zu kosmischem Bewusstsein. Diese Haltung gegenüber allen bösen Handlungen führt direkt aus dem Tierreich heraus. Durch die Entwicklung der Fähigkeit des Vergebens werden alle Kriege und unglücklichen Schicksale von der Erde verschwinden und das Tier in einen vollkommenen Menschen verwandelt.

Das Flammenkreuz links symbolisiert Gottes alles durchdringendes und vollkommenes Bewusstsein, das das gesamte Weltall aufrechterhält. Es ist dieses allliebende Bewusstsein, mit dem alle Intoleranz in Konflikt ist und wovon sie sich selbst ausschließt, was dann zu den vielen unglücklichen Schicksalen führt.

Christus war moralisch souverän. Seine vollkommene Toleranz brachte er am Kreuz zum Ausdruck, wo er seinen Henkern mit dem Gebet vergab: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“

Die beiden Sternfiguren symbolisieren zwei Wesen oder Wesensgruppen oder Nationen, die einander bekämpfen. Die Uneinigkeit der Wesen, die in Konflikt geraten und einander kurzschließen, wird mit den orangefarbigen Strahlen symbolisiert.

Die beiden Figuren können z. B. Anhänger unterschiedlicher religiöser Auffassungen über den Weg zum Licht sein. Die Intoleranz und ihre begleitenden Kriege (der Weltbrand auf dem Symbol) hindert Gottes Allliebe (das Lichtmeer außerhalb des Flammenkreuzes) daran, sich auf der Erde zu entfalten.
 

symbol_04s.jpgDer Weg zum licht
– Symbol Nr. 4



Die Entwicklungsgeschichte des kosmischen Bewusstseins

Das Symbol zeigt den kosmischen Entwicklungsweg des ewigen Lebens. Alle Lebewesen wandern und entwickeln sich auf diesem Weg – von niedrigeren zu höheren Lebensformen.
Auf dem Symbol sieht man von links indigofarbig das Seligkeitsreich, dessen letzter Teil auf der physischen Ebene als Mineralreich wahrgenommen werden kann. Darauffolgend wird mit rot das Pflanzenreich symbolisiert, mit orange das Tierreich und mit gelb das kommende vollkommene Menschenreich. Der senkrechte Strich mitten im Tierreich trennt das reine Tierreich von der Sphäre der unfertigen Erdenmenschheit.
Die dreiteiligen senkrechten Säulen symbolisieren jeweils ein Lebewesen. Die Säulen symbolisieren also die vielen Inkarnationen, die ein und dasselbe Wesen durchlebt, – z. B.  Hunderte von affenähnlichen Organismen.
Das oberste weiße Feld symbolisiert das höchste Selbst des Wesens, das Ich oder „X1“. Das violette Feld symbolisiert die ewige kosmische Struktur des Wesens (X2), die zusammen mit dem Ich sein Überbewusstsein bildet. Das farbige Feld symbolisiert das Geschaffene, z. B. das Bewusstsein und den physischen Organismus (X3).

Der orangefarbige Stern mit dem grünen und gelbgrünen Strahl symbolisiert mit grün die naturwissenschaftliche Forschung, die sich auf den physischen, sichtbaren Teil des Lebens bezieht, und mit gelbgrün die höhere Philosophie, die sich weiter nach innen zum Geistigen bewegt.
Der oberste gelbe Strahl symbolisiert das religiöse Prinzip, das den Menschen vom Glauben durch die Irreligiosität und weiter zum selbsterlebten kosmischen Bewusstsein führt, das mit dem fünfzackigen Stern gekennzeichnet ist. Entsprechend seiner Platzierung im oberen Bereich bezieht sich das religiöse Prinzip auf den ewigen und geistigen Teil der Identität des Menschen. Mythen und Symbole aus der religiösen Vorzeit des Erdenmenschen decken sich also mit den wirklichen unentdeckten kosmischen Wahrheiten. Die Platzierung des Globus auf dem Bild bezieht sich auf die letzte

Entwicklungsstufe der Menschheit im Tierreich. Auf dem kleinen eingesetzten Bild symbolisiert die Sonne das kosmisch bewusste Wesen und seine Wahrnehmungskapazität, die sowohl das Ewige als auch den geschaffenen oder zeitlichen Teil des Weltalls umfasst.
   
Das unterste kleine Dreieck symbolisiert den unfertigen Menschen und seine sehr begrenzte Wahrnehmungskapazität.

(Siehe das nächste Symbol).

 

 symbol_05s.jpgKosmische Bewusstlosigkeit
– Symbol 5







 

Um sich nicht selbst zu erkennen
Während Atheisten nicht mit einem Gott rechnen und glauben, das Leben sei identisch mit dem physischen Körper, haben die religiösen Menschen die Hoffnung auf ein sich fortsetzendes Leben nach dem „Tode“. Auf Gebieten, wo sie kein sicheres Wissen haben, sind aber beide Parteien „Gläubige“. Der kosmisch bewusstlose Mensch erlebt die Vergänglichkeit des physischen Organismus, weiß aber nicht, dass dieser nur ein Werkzeug des immateriellen ewigen Ichs ist.

Die Erdenmenschen leben abwechselnd in einer physischen und einer geistigen Welt. Nach jedem „Übergang“ in die geistige Welt werden wir von unseren Lieben und Nahestehenden willkommen geheißen, die vor uns in dieses Ferienparadies hinübergegangen sind, und wir werden in dieser Ruhezone aufgeladen, bis wir erneut inkarnieren werden.

Die Geburt in der geistigen Welt wird immer mehr ein Glücks- und Lichtfest und das Wort „Tod“ ein Begriff der Vergangenheit werden.
Die Fragezeichen auf dem Symbol illustrieren die völlige Unwissenheit der gegenwärtigen Erdenmenschen in Bezug auf ihre wahre Natur, Herkunft, Situation und Zukunft. Diese Unwissenheit bezeichnet den „geistigen Tod“, der nach der Bibel über die Menschen kommen musste, als sie das frühere Paradies verließen. Die vermischten Farbgebiete symbolisieren die verschiedenen Grund- oder Bewusstseinsenergien, von denen man eine anfängliche Kenntnis hat, von deren gesetzmäßiger Organisation man aber nichts weiß (siehe Symbol 6). Der orangefarbige Kreis zeigt den vorübergehenden physischen Körper. Das Kreuz symbolisiert das ewige Ich und seine höhere kosmische Struktur und Funktionen. Das Kreuz ist das Symbol des Lichts, der Allliebe und des ewigen Lebens.

  

symbol_06s.jpgDas Lebewesen l
– Symbol Nr. 6









Wir sind alle unsterblich
Die Ewigkeitsnatur der Gottheit und aller Lebewesen ist hier als ein dreieiniges Prinzip beschrieben. Die drei Felder des Dreiecks symbolisieren das Ich, X1 (das oberste Feld), das Überbewusstsein mit der Schöpfungs- und Erlebnisfähigkeit des Ichs, X2 (Mitte), und den hiermit geschaffenen Körper, das Werkzeug für die Schöpfung und das Erleben des Ichs, X3 (unten).

Alle Wesen wurzeln in dem ewigen Teil; wir sind alle unsterblich. Die violette Farbe symbolisiert die Mutterenergie, in der alle Hauptfunktionen des Lebens verwurzelt sind. Von hier aus werden der „maskuline Pol“ und der „feminine Pol“ reguliert (siehe Symbole 33 und 35). Im Überbewusstsein bewahren wir die Talente, die wir von Leben zu Leben trainieren und aufbauen. Die runden farbigen Felder symbolisieren die Grundtalentkerne oder „Spiralzentren“ des Ichs.

Die sich fortsetzenden farbigen Dreiecke zeigen die Herabtrans-formation der Mutterenergie zu den verschiedenen Grundenergien, die die Schöpfung in der zeitlichen Welt ermöglichen (unterstes Feld). Die sechs senkrechten farbigen Felder symbolisieren die Grund-energien und die von diesen geschaffenen Körper. Rot steht für den ,Instinktkörper’, orange für den ,Schwerekörper’, gelb für den ,Gefühlskörper’, grün für den ,Intelligenzkörper’, blau für den ,Intuitionskörper’ und indigo für den ,Gedächtniskörper’. Das Kreuz symbolisiert die ganz vollkommene ewige kosmische Struktur des Wesens, unabhängig davon, in welchem Reich oder auf welcher Entwicklungsstufe es sich befindet.

 

symbol_07s.jpgDas Lebenseinheitsprinzip oder der erste Schimmer von der Existenz einer Gottheit
– Symbol Nr. 7







”In meines Vaters Hause gibt es viele Wohnungen”

Nach dem Dritten Testament ist unser Organismus aus lebenden Wesen aufgebaut. Wir nennen sie „Organe“, „Zellen“, „Moleküle“, „Atome“ usw. Die Erde ist ebenfalls ein lebendes Individuum, wie auch die lebenspendende Sonne. Das Sonnensystem und die Milchstraße sind Lebewesen. Wie im Kleinen so auch im Großen.   

Das Dreieck und der weiße Kreis in der Mitte des Symbols kennzeichnen Gottes Bewusstsein und unendliches Ich hinter der „Leere“ des Weltalls. Der große gefärbte Ring außen herum symbolisiert das sichtbare Weltall – alles zusammen Gottes physischen Organismus.
Das Symbol drückt aus, dass Gottes allumfassender Organismus als Unendlichkeit von Leben innerhalb von Leben aufgebaut ist. Auf diese Weise werden die Worte der Bibel bekräftigt: „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen.“
Alle Lebewesen sind Einheiten oder Erlebensorgane in Gottes Organismus. Auf diese Weise wird das tägliche Leben aller Lebewesen – sowohl im Mikro- als auch im Zwischen- und im Makrokosmos – ein Gespräch mit Gott. Was wir unserem Nächsten antun, tun wir Gott an, und die „Sprache des Lebens“ drückt Gottes Antwort aus, die wir ewig durch unseren „Nächsten“ bekommen.

Der „Nächste“ sind auch die Wesen in „unserem“ Körper und das Erdwesen, das wir bewohnen. Wir können lernen, die Mikrowesen der Natur ebenso wie die unseres eigenen Körpers zu lieben. Die Liebe zu den Mikrowesen wird, zusammen mit der Liebe zu den Tieren, z. B. die Ernährung von animalischer hin zu vegetarischer Kost verändern (siehe Symbol 38) und  erhöhte Aufmerksamkeit auf lichte Wohnverhältnisse, frische Luft, Hygiene, Schlafrhythmen und Körperpflege mit sich bringen.
 
Mit dem Verständnis, dass das Leben in den Mikrowelten genauso lebendig ist wie wir selbst, zeigt sich ein weiteres und bisher unbekanntes Verantwortungsgebiet, wo die Liebesbotschaft auch gilt. Die Beisetzungsmethoden werden daher auch verändert werden. Die Einäscherung wird von humaneren Methoden abgelöst werden, die Rücksicht auf die Myriaden lebender Mikrowesen in der „Leiche“ nehmen. Erst im mineralischen Zustand sind keine lebendigen erlebenden Mikrowesen in dem früheren Organismus mehr übrig.

Die Makrowesen geben uns unsere äußere Lebensumwelt (z. B. die Erde, das Sonnensystem, die Galaxie oder Milchstraße und fortgesetzt bis ins Unendliche), während die Mikrowesen uns unseren physischen Organismus geben, so dass wir sehen, hören, riechen, schmecken u. a. m.  können. Gleichzeitig ist alles eine Einheit. „Denn in ihm leben und weben und sind wir“ (Apg. 17.28).

 

symbol_08_09_10s.jpgDas dreieinige Prinzip
– Symbol Nr. 8, 9 og 10

Die ewige und enendliche Dreieinigkeitsstruktur der Gottheit
In den Symbolen werden mit X1, X2 und X3 drei Aspekte unterschieden, die die unsterbliche Natur aller Lebewesen und ihre Identität mit der Ewigkeitsnatur Gottes bedingen. Die drei Aspekte bestehen nicht unabhängig voneinander,  sondern sind Aspekte eines ewigen unsterblichen Prinzips.

Da das Weltall oder Gott auch lebendig ist, teilen wir die gleiche Grundanalyse. Damit wird der alte Ausdruck bekräftigt: „Erkenne dich selbst, und du kennst das ganze Universum“.
X1 – die weiße Scheibe – symbolisiert das ewige unendliche Ich der Gottheit, das mit dem Ich jedes Lebewesens identisch ist.

X2 – die violette Scheibe -  symbolisiert die ewige Schöpfungsfähigkeit der Gottheit sowie den höchsten Schwingungszustand des Daseins, der in dem Dritten Testament als die Mutterenergie bezeichnet wird.  

X3 – die sechs farbigen Felder – symbolisieren die Grundenergien und Gottes Bewusstseinsfelder. Das Gebiet des „Erschaffenen“, das wir als feste, flüssige, luftförmige und strahlenförmige Stoffe kennen, unterliegt einer ewigen Verwandlung.

Da die Dreieinigkeit ein fundamentaler Begriff im traditionellen Christentum ist, wird sie auf folgende Weise im Dritten Testament erklärt:

Der Vater – die ewige Gottheit des Weltalls. Eine ganz unbewegliche vollkommene Stille ist das innerste Ich und der feste Punkt aller Wesen – X1. Dieser Schöpfer ist der Urheber des Geschaffenen und daher ohne Begrenzung durch Zeit und Raum.

Der Sohn – die Schöpfungsfähigkeit der Gottheit, die das ewige, allgegenwärtige, unendliche Ich Gottes in die „Vielen“ aufspaltet, in eine unendliche Anzahl von „Gottessöhnen“ – X2. Mit Christi Worten: „der Vater und der Sohn.“

Der Heilige Geist – Gottes ewiges Bewusstsein und Organismus – X3.

Nach dem Dritten Testament ist Gott mit dem ewig existierenden Weltall identisch. Die Schöpfungsfähigkeit Gottes besteht aus der Schöpfungsfähigkeit aller Lebewesen, und Gottes Organismus besteht aus den Organismen aller Lebewesen.

Gottes Organismus ist also in verschiedene mentale und physische Lebensräume aufgeteilt, z. B. die „Instinktsphäre“, die wir als Pflanzenreich kennen, und die „Schweresphäre“, die wir als Tierreich kennen. Im späteren Teil des Tierreiches ist das Wesen am meisten in die Materie „eingewickelt“ und glaubt, mit dieser eins zu sein. Dieser „Einwicklungsprozess“ ist ein notwendiges Glied in Gottes Schöpfungsprozess, der alle Wesen ausnahmslos unfehlbar zu neuer Vollkommenheit führt – zum „Menschen als Ebenbild Gottes, ihm gleichend“.

Nach dieser moralischen Veredlung setzt sich der Weg durch die nächsten Reiche fort, was im Symbol 13 dargestellt ist. Dieser ganze Prozess findet also in Gott statt. Wir kommen alle dahin, wie Jesus sprechen zu können: „Ich und der Vater sind eins“.
 

symbol_11s.jpgDas ewige Weltbild, das Lebevesen ll, die ewige Gottheit und die ewigen Gottessöhne
– Symbol 11

 

 

 

Gott und Gottessohn sind eins

Dieses Hauptsymbol flicht die Analysen der Symbole 8, 9 und 10 zusammen. Hier erscheinen diese drei ewigen Prinzipien (die drei Scheiben) als untrennbare Einheit. Das Weltall ist ein ewig lebendes Wesen – Gott –, das sich durch unterschiedliche Daseinsebenen erlebt und ausdrückt. Wie wir auf dem Symbol 7 sahen, sind diese als Leben innerhalb von Leben aufgebaut.

Der weiße Stern und das Strahlenfeld, das von der Mitte ausgeht, symbolisieren die Gottheit. Die vielen weißen Kreise und die von ihnen ausgehenden Strahlen bringen die einzelnen Lebewesen zum Ausdruck – die Gottessöhne. Man sieht auf dem Symbol, wie das Leben aus einer Wechselwirkung oder einem durch die Natur ausgelösten Gespräch zwischen Gott und den Gottessöhnen besteht.

Die sechs Daseinsebenen, die Lebensbühnen, wo dieses geschieht, sind mit ihrer jeweiligen Farbe markiert: rot für das Pflanzenreich, orange für das Tierreich, gelb für das wahre Menschenreich, grün für das Weisheitsreich, blau für die göttliche Welt und indigo für das Seligkeitsreich (näher erläutert bei Symbol 13). In einer ewig aufwärtsgehenden Spirale durchlaufen die Lebewesen immer wieder eine Wanderung durch diese Reiche (siehe Symbol 14).  

Auf dem Symbol ist der Erdball innerhalb des Tierreiches platziert. Er ist auf seiner eigenen Wanderung auf dem Weg zum kosmischen Bewusstsein und bietet daher Lebensraum für die Erdenmenschheit, die sich im selben Stadium befindet. Alle Lebewesen werden kosmisches Bewusstsein bekommen (die kleine Sternfigur). Diese „kosmische Geburt“ ist die Einleitung zum richtigen Menschenreich, und wir erleben bereits jetzt die ersten Keime des Kommens dieses Reiches hier auf der Erde.

Dieser Prozess wird innerhalb von weniger als 3.000 Jahren vollständig abgeschlossen sein. Danach setzen wir den Weg durch die geistigen Reiche fort, die in Wirklichkeit ein Reich mit mehreren Abteilungen sind.

 
symbol_12s.jpg Die Kombination der Grundenergien
– Symbol 12

 

 

 

Die gesetzmäßige Verwandlung des ewigen Bewusstseins
Hier werden die verschiedenen Mischungen der Bewusstseinsenergien durch den kosmischen Kreislauf symbolisiert. Zwischen den breiten waagerechten Linien oben und unten sind die rhythmischen Verschiebungen während eines Kreislaufs markiert. Jeder waagerechte Balken symbolisiert eine Daseins-ebene der Lebewesen – ein Reich.

Die im letzten Symbol besprochenen sechs Reiche wiederholen sich unendlich. Auf jedem waagerechten Balken sieht man, dass ein Reich durch verschiedene Kombinationen der Grundenergien aufgebaut ist, die sich die ganze Zeit gesetzmäßig verändern: die Instinktenergie (rot), die Schwereenergie (orange), die Gefühlsenergie (gelb), die Intelligenzenergie (grün), die Intuitionsenergie (blau) und die Gedächtnisenergie (indigo).

Die höheren Grundenergien, mit der Intuition als der höchsten, durchdringen die niederen. Die Schöpfungs- und Erlebnismöglichkeiten der Wesen sind von den Grundenergien bestimmt, zu denen ihnen ihre Entwicklungsstufe einen Zugang gibt (siehe Symbol 13).

 

symbol_13s.jpgDer ewige Weltplan
– Symbol Nr. 13

 

 

 

Gottes ewige Schöpfungsmethode und -technik
Dieses Symbol vertieft die Erklärungen des Symbols 11. Wir sehen wieder den ewigen Kreislauf und wie der Kontrast zwischen Licht und Finsternis durch sechs unterschiedliche Daseinsebenen im Weltall geschaffen wird. Das „Kontrastprinzip“ ist der ewige Grundton des Lebenserlebens. Ein Erlebnis ist etwas Geschaffenes. Diese Schöpfung besteht darin, dass „etwas“ in seinem Verhältnis zu etwas anderem gekennzeichnet wird. Der ewige Weltplan mit all seinen Kontrasten ist Gottes Methode, sein Bewusstsein ewig jugendlich zu erhalten und das Bewusstsein der Gottessöhne ewig zu erneuern.

Das weiße Dreieck in der Mitte symbolisiert wieder das ewige namenlose „Etwas“ – Gottes „Ich“ – X1. Das violette Feld in der Mitte symbolisiert Gottes Schöpfungs- und Erlebensfähigkeit – X2. Das Strahlenkreuz in diesem Feld soll die Vollkommenheit des göttlichen Weltplans andeuten. Die sechs dunklen Vierecke symbolisieren den Aufbau der sechs Daseinsebenen, der sich in den Spiralkreisläufen wiederholt. Jede dieser sechs Daseinsebenen ist aus den sechs Grundenergien zusammengesetzt. Die von Daseinsebene zu Daseinsebene unterschiedliche Zusammensetzung der Grundenergien ist durch die Größe der sechs farbigen Körper in jedem der dunklen Vierecke markiert. Ein ganzes Viereck symbolisiert also den „Ganzheitskörper“ der Daseinsebene – X3.

Wenn wir auf das Tierreich mit der kulminierenden orangefarbigen Schwereenergie schauen, dann besteht der Ganzheitskörper dieses Reiches auch aus zunehmender Intelligenzenergie (grün), zunehmender Gefühlsenergie (gelb), abnehmender Instinktenergie (rot), abnehmender Gedächtnisenergie (helles indigo) und latenter Intuitionsenergie (blau).

Die punktierten Linien zeigen, wie diese Grundenergien von Reich zu Reich verändert werden. Auf dem Symbol sieht man, wie der eine Zustand in einem ewigen Kreislauf durch schrittweise Übergangsstadien den nächsten ablöst. Man sieht, wie jede der sechs Grundenergien, die den Ganzheitskörper aufbauen, wechselnd kulminierende, zwei abnehmende, latente und zwei zunehmende  Stadien durchläuft - und dann wieder in einem höheren Spiralkreislauf  kulminiert (siehe Symbol 14). Die wechselnden Verhältnisse der Grundenergien zueinander verursachen unterschiedliche Erlebnis- und Schöpfungsfähigkeiten auf jeder Daseinsebene. Die kulminierende Grundenergie bestimmt die Daseinsebene.

Die rote Farbe der Instinktfähigkeit symbolisiert also auch das Pflanzenreich. Hier kulminiert die Instinktenergie und ruft die automatischen äußeren Lebensfunktionen der Pflanze hervor. Dass der Instinkt so genial funktioniert, beruht auf früheren geistigen Daseinsebenen, wo das Wesen bewusst Fähigkeiten und Wissen trainiert hat, die jetzt zu unbewussten Automatfunktionen geworden sind. Das Instinktwesen lebt in einem inneren geistigen Glücksrausch. Eine „Blüte“ ist also ein äußerer Ausdruck dieses inneren Seligkeitszustandes. Die vielen physischen Einflüsse, denen das Pflanzenwesen ausgesetzt ist, führen es zum Tagesbewusstsein in der äußeren materiellen Welt. Wenn das Wesen tagesbewusst auf der physischen Ebene erleben kann, nennen wir es „Tier“.

Die orange Farbe der kulminierenden Schwereenergie kennzeichnet das Tierreich. Die Wesen erleben hier immer mehr einen individuellen, von der übrigen Welt getrennten Organismus mit einem eigenen freien Willen.

Die getrennten männlichen und weiblichen Wesen dieses Reiches müssen nicht bloß täglich um Nahrung und Obdach kämpfen, sondern auch um den Ehepartner und die Nachkommen. So wird die Kulminationszone der Finsternis geschaffen. Im Tierreich kann das Leiden, das das Wesen durch seine eigenen Handlungen schafft, tagesbewusst erlebt werden und dadurch die humane Fähigkeit anregen zu wachsen. Das Wesen wird allmählich ein „wahrer Mensch“, der durch seine Intuitionsfähigkeit kosmisches Bewusstsein bekommt und sich selbst als eins mit Gottes Bewusstsein erleben kann.

Die gelbe Farbe der kulminierenden Gefühlsenergie symbolisiert das wahre Menschenreich. Aufgrund der Leidenserlebnisse und einer weisen Intellektualisierung sind wir hier zur Allliebe herangewachsen. Die Verteidigung und jede Machtausübung sind auf dieser Daseinsebene, wo alle in Kontakt mit der Allliebe leben, Vergangenheit. Die Erde und die Erdenmenschheit eilen heute schnell auf diese Daseinsebene zu, von der Christus verkündete, dass sie kommen soll. In diesem Reich sind die Erdenmenschen als ein Volk in einem Reich vereint. Der Wert des Geldes wird durch den Wert der Arbeitsfähigkeit ersetzt werden. Armut und Leiden hören auf, und der Alltag wird von der Humanität geprägt (siehe die Symbole 26 und 35).

Die grüne Farbe der kulminierenden Intelligenz symbolisiert das Weisheitsreich. Von dieser Daseinsebene stammen alle schöpferischen Prozesse im Weltall, beispielsweise die Konstruktion und technische Vollkommenheit der körperlichen Organismen der Lebewesen. In den geistigen Reichen wird in Gedankenmaterie geschaffen. Durch Gedankenbilder können diese Ideen auf Erfinder, Musiker, Künstler, Schriftsteller und andere empfängliche Individuen auf der physischen Ebene übertragen werden, ebenso wie diese physischen Wesen Erfahrungen auf die gleiche Weise in die geistigen Welten übertragen. Auf diese Weise werden die niederen Reiche des Weltalls aufgebaut und aufrechterhalten. Alles Geschaffene ist das Ergebnis geistiger Ursachen. Durch das Gebet können wir direkt mit dieser Ebene der geistigen Ursachen Kontakt bekommen und die Hilfe dieser unsichtbaren Welten und immer dienenden Geister erhalten.

Die blaue Farbe der Intuition symbolisiert die göttliche Welt – die höchste Bewusstseinssphäre des Lebens –, wo alle Schöpfungs- und Manifestationsideen entspringen und später im Weisheitsreich bearbeitet werden.

Die indigo Farbe der Gedächtnisenergie symbolisiert das Seligkeitsreich, das letzte im Kreislauf. Hier bewegt sich das Wesen in einer inneren Seligkeitswelt, die aus Erinnerungen des zurückgelegten Kreislaufs aufgebaut ist. Mit der Zeit sind die Erinnerungen zu Weisheit verarbeitet worden, und die ursprünglichen Begebenheiten erscheinen jetzt als funkelnde Goldkopien. Das Wesen erlebt sich als Gottheit in seinem eigenen inneren Weltall von Erinnerungen an den ganzen Kreislauf. Erst nach undenklichen Zeiten beginnt es, gesättigt zu werden und sich nach kommenden neuen physischen Erlebnissen in der physischen Sphäre einer höheren Spirale zu sehnen.

Das Feuer, die Elektrizität und die Sonnenbildungen im Weltraum sind äußere Zeichen des folgenden Übergangs in die physische Welt, der in dem mündet, was wir als das Mineralreich kennen. Dieses Reich ist nicht so „tot“, wie es dem Uneingeweihten erscheinen kann, denn das Seligkeitswesen braucht in seinem inneren Zustand kulminierenden Glücks nicht mit der äußeren Welt zu kommunizieren oder in der äußeren Welt wahrzunehmen.

Der ewige Wechsel zwischen Einwicklung in die Materie und Auswicklung aus ihr wird durch die äußeren schwarzen und weißen Kreise mit wechselnder Stärke symbolisiert, aber nur im Tierreich wird die Finsternis realistisch erlebt. Das Ziel des ewigen Kreislaufs zwischen Licht und Finsternis ist, das kosmische Bewusstsein des Gottessohnes zu erneuern. Dadurch wird das vollkommene Bewusstsein Gottes in einer ewigen Kulmination gehalten. In ewiger Jugend und Schönheit kann Gott seine lebenspendende Allliebe, Allmacht und Allwissenheit durch die Milliarden Lebensformen des Weltalls ausstrahlen.

 

symbol_14s.jpgDer kosmische Spiralkreislauf 1
– Symbol 14

 

 

 

 

Die kosmische Reise durch die Ewigkeit und Unendlichkeit
Die kosmische Wanderung des Lebewesens ist in Wirklichkeit ein Erleben von immer höheren Kreisläufen ohne Ende - von Spiralen. Wir sehen auf dem Symbol sieben dieser „Spiralkreisläufe“ mit folgenden Buchstaben markiert:

A – die Spirale der Atome, der Stoffe und Ähnliches
B – die Spirale der Zellwesen und Ähnliches
C – die Spirale der Organwesen und Ähnliches
D – unsere Spirale / der Zwischenkosmos
E – die Planeten- oder Himmelskörperspirale
F – die Sonnensystemspirale
G – die Galaxien- oder  Milchstraßenspirale

Hier wird symbolisiert, dass die sechs Reiche oder Bewusstseinszonen (beschrieben unter Symbol 13) sich durch unterschiedliche Organismusprinzipien ewig wiederholen. Mit dem weißen Feld ist der Teil des unendlichen Weltalls markiert, den wir als lebendig auffassen.

Ahnen wir vielleicht einen organisierenden Faktor hinter dieser Zusammenarbeit von Makro- und Mikrokosmos?

 

symbol_15s.jpgDas Gesetz der Bewegung
– Symbol Nr. 15

 

 

Die gerade Linie ist eine Illusion
Die Kugelform ist die kosmische Grundbalance aller Bewegungen. Alle Bewegungen streben nach der Balance und dem Gleichgewicht, wie das Wasser abwärts findet und sich in Seen und Meeren sammelt.

Die Schöpfung ist – kosmisch gesehen – dasselbe wie die Auslösung von Bewegungen, die zu ihrem Urheber zurückkehren. Diese Gesetzmäßigkeit hinter allem Leben und aller Schicksalsbildung wird durch die dünnen Linien symbolisiert, die von dem illusorischen Quadrat ausgehen. Wie die Horizontlinie auf der Erde nicht so gerade ist, wie sie aussieht, ist die oberste gerade Linie auf dem Symbol auch nicht gerade. Sie ist in Wirklichkeit Teil eines Kreises von 40 m Durchmesser. Das Erlebnis „gerader Linien“ beruht auf einem Perspektivverhältnis. Die „gerade Linie“ ist eine Illusion.

symbol_16s.jpg Der Ewigkeitskörper
– Symbol Nr. 16







„Was ein Mensch sät, wird er auch ernten“
Hier wird symbolisiert, dass alle Energien oder Bewegungen im Weltall von dem ewigen Ich ausgehen (das weiße Dreieck) und ebenfalls zu diesem zurückkehren. Diese Bewegungen sind die kosmische Schöpfungsfähigkeit des Lebewesens und der eigentliche Leib.

Die violetten Kreise symbolisieren unsere Handlungen, Gedanken, Lebenserlebnisse, Schöpfungen und Organismen. Sie bewegen sich in Kreisläufen (siehe Symbol 15) aller – und nicht nur in den vier gezeigten – Größen. In unserem Organismus werden jeden Augenblick mikroskopische Kreisläufe ausgelöst. Ein Erdenleben ist ein Beispiel eines Kreislaufs. Es gibt auch so große Kreisläufe, dass sie über Millionen und aber Millionen Jahre gehen und beispielsweise unsere sexuelle Struktur bestimmen. Das Flammenkreuz symbolisiert, dass unser Ewigkeitskörper immer in vollkommenem Gleichgewicht ruht.
Alle Bewegungen haben einen lebendigen Urheber. Wir schaffen selbst unser Schicksal. Wir ernten, was wir säen. Kosmisch gesehen geschieht uns niemals unrecht. Alles ist sehr gut.

symbol_17s.jpgReinkarnation, Kreislauf und Jahreszeiten
– Symbol Nr. 17

 

 

Die kosmischen Jahreszeiten
„Ohne neu aus Wasser und Geist geboren zu werden, wird man keinesfalls Gottes Reich sehen können.“ Das war Jesu Antwort an Nikodemus, als dieser kam und nach der Wiedergeburt fragte (Joh. 3; 3–8). Mit Wasser wies Jesus auf einen neuen Organismus hin, während Geist ein Synonym für ein neues Bewusstsein ist.

In einem anderen Fall wies Jesus darauf hin, dass Johannes der Täufer in einem früheren Leben Elias war, der Prophet des Alten Testaments: „Und wenn ihr es annehmen wollt: Er ist Elia, der kommen soll“ (Mt. 11,14). Siehe ebenfalls Mt. 17, 13, Lk. 1, 1–25, Mt. 11, 9–15 und Mk. 9, 10–13.

Jesus sagte auch den damaligen Menschen, dass er den kommenden Geschlechtern noch mehr zu sagen habe: „Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen“(Joh. 16, 12).

Ohne Reinkarnation wären die damaligen Menschen aber davon ausgeschlossen, selbst am letzten Teil der Weisheit und damit im Paradies anzukommen. Die Worte: „Aber ihr könnt es jetzt nicht tragen“ zeigen, dass Jesus wusste, dass sie erst durch eine Intelligenz- und Gefühlsreifung gehen müssen, ehe sie die ganze Weis-heit entgegennehmen können. Diesen humanen Zustand nannte Martinus auch das Intellektualitätsklima. Auf dem Symbol ist es dort gezeigt, wo das liegende gelbe und grüne Dreiecksfeld (das Gefühlsklima und das Intelligenzklima) einander überlappen.

Erst mit diesem Zustand werden die Menschen imstande sein, die Ewigkeit und das „ewige Leben“, wie in der Bibel beschrieben, zu verstehen. Das ewige Leben ist kein Alter, das ab einer Geburt gezählt wird. Ein ewiges Leben ist eine ewige Entwicklung ohne Anfang und Ende.

Überall in der Natur sehen wir Entwicklung und Kreisläufe: Die dunkle Nacht wird von dem Licht des Tages abgelöst. Das vorher so unreine Wasser entspringt wieder frisch aus der Quelle. Der kalte leblose Winter geht in die Wärme, die Farben und das Licht des Frühjahrs und Sommers über und weiter zum beginnenden Verwelken des Herbstes und zum neuen Winter. Auf die unreife Periode des Kindes folgt der Frühling der Jugend und kündigt den Sommer der Reife an und danach den Herbst des Alters.

Die Wiedergeburt und Erneuerung ist der Gang der Natur selbst. Sollten die Erdenmenschen weniger wert als der schmutzige Wassertropfen und damit eine Ausnahme von der großartigen Ordnung der Natur sein? Oder weniger wert als die Erde, die sich von einer glühenden Mineralsuppe bis zu den schönen Szenarien fort-entwickelt hat, mit denen die Natur uns heute umgibt? Nein, der Kreislauf wird auch uns dazu führen, zu leuchten wie die Sonne. Alle werden dahin kommen, zu wärmen, zu inspirieren und Leben an alle und alles in ihrer Umgebung zu spenden.

Das Symbol veranschaulicht das Kreislaufprinzip und die Jahreszeiten als Symbole der Finsternis und des Lichts. Die farbigen Rechtecke oben und unten zeigen die Daseinsebenen (beschrieben in Symbol 13). Die schwarze und die weiße Figur zeigen das Wachsen und die Kulmination der Finsternis und des Lichtes. Die Kreisläufe sind Ganzheiten, in denen zwei Gegensätze wechselweise kulminieren und latent sind. Die Finsternis kulminiert im Tierreich und das Licht in der göttlichen Welt.
Das Feld mit den schraffierten Farbstreifen symbolisiert die Jahreszeiten des Kreislaufs: grau steht für den Winter, grün für den Frühling, mehrfarbig für den Sommer und rot für den Herbst. Wir befinden uns also in der Winterzone des kosmischen Spiralkreislaufs. Hier ist das Lebenserleben am niedrigsten (das dünne orange Feld ganz unten). Das Leben kulminiert erst in der göttlichen Welt (das breitere blaue Feld weiter vorne).

Ganz oben gibt es einige schwarze/weiße Kreise. Diese symbolisieren der Reihe nach: die Wintersonnenwende, den Frühjahrspunkt der Tag- und Nachtgleiche, die Sommersonnenwende, den Herbstpunkt der Tag- und Nachtgleiche und die Wintersonnenwende.
Diese Zeitpunkte sind auch Bilder der unterschiedlichen Verhältnisse zwischen Licht und Finsternis im Spiralkreislauf. Es ist diese symbolische Bedeutung, die hinter den Festlegungen der verschiedenen Jahresfeiern liegt. Weihnachten bezieht sich auf die Geburt des Lichtes und der Liebe auf Erden, Ostern auf den Sieg des Lichtes über die Finsternis und Pfingsten auf den Geist, die Allliebe und die Allmacht der Gottheit. Neujahr symbolisiert den Beginn eines neuen Kreislaufs und damit auch die Unsterb-
lichkeit.

 

symbol_18s.jpg Die Schicksalsbogen des Lebewesens
– Symbol Nr. 18

 


Das ewige Jetzt
Jesus kannte das Karmagesetz: „Was du säst, wirst du ernten.“ Als der Jünger Petrus am Karfreitag eingriff, um den Welterlöser zu verteidigen, stoppte Jesus ihn mit den Worten: „Stecke dein Schwert wieder an seinen Ort, denn alle, die das Schwert nehmen, werden durch das Schwert umkommen.“ (Mt. 26, 52). Die gleiche Einsicht und Umsicht bewies Jesus, als er am Kreuz für seine Henker mit den Worten betete: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“. Aber was war das, was sie nicht wussten? Die kreuzigenden Henker wussten nicht, dass sie mit ihrer Handlungsweise ihre eigene kommende Kreuzigung oder entsprechende Leiden vorbereiteten. Das wollte Jesus ihnen also ersparen. Er vergab und wollte sich nicht rächen.

Saat und Ernte, Schicksalsbildung, sind die pädagogischen Werkzeuge in der „Schule des Lebens“. Auf diese Weise werden den Erdenmenschen allmählich „ihre Augen aufgetan“, und sie werden wie Gott, um zwischen gut und böse unterscheiden zu können – demjenigen, das Glück schafft, und demjenigen, das Un-glück schafft. Der Genuss dieser „Früchte vom Baum der Erkenntnis“ führt dazu, dass wir logisch und liebevoll handeln – und damit die „Früchte vom Baum des Lebens“ genießen können.

Es gibt keine Hölle jenseits des irdischen Daseins. Solche Zustände sind nur vorübergehende selbstgeschaffene Zustände in den Erdenleben. Die Begriffe „Hölle“ und „Satan“ drücken die Leidenszustände aus, denen sich die unfertigen Wesen hier auf der Erde selbst aussetzen.

 

symbol_19s.jpgDurch die Finsternis der Einweihung – die Hölle oder die Götterdämmerung
– Symbol Nr. 19

 







„Auge um Auge, Zahn um Zahn...“
Die Bibel hat eine Zeit der „Bedrängnis“ mit „Jammer“, „Furcht“, „Kriegslärm und Gerüchten von Kriegen“ vorausgesagt (Mt. 24, Mk. 13, Lk. 21 und Joh. 14-16). Nach Christus soll in dieser Zeit die Liebesbotschaft der Bibel erklärt und ausgelegt werden: „Der Beistand aber, der Heilige Geist den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe“ (Joh. 14,26).

Der versprochene „Beistand, der Heilige Geist“, ist also eine endgültige, unerschütterliche, wissenschaftliche Erklärung von Jesu Liebeslehre – ein Wissen von der geistigen Wirklichkeit hinter der physischen Welt - offenbart für den modernen, humanen, intellektuellen Menschen. Ist Martinus Werk, Das Dritte Testament, dieser Beistand?

Die Reihe der orangefarbigen und gelben Vierecke ganz unten auf dem Symbol zeigt die Reinkarnationen von Erdenleben zu Erdenleben (orange), unterbrochen von Aufenthalten in den geistigen Welten (gelb). In diesem Fall empfängt das Wesen ein finsteres Karma, symbolisiert durch den von links herankommenden orangefarbigen Bogen und das Schwert durch das Herz / den Organismus.
   
Das weiße Dreieck symbolisiert, dass es um ein Lebewesen geht, das hier wieder mit dem Schwert, d. h. dem „Racheprinzip“, antwortet. Es ist unwissend darüber, dass es sich mit seiner Handlung an die Kulminationszone der Finsternis bindet. Hier merkt man nicht viel von dem Grundton des Weltalls, der Liebe (symbolisiert durch den Strahlenglanz hinter dem Skelett).

Das Flammenmeer symbolisiert Krieg, Revolution, Aufruhr, Streiks, Ausschlüsse, politischen Kampf, Religionsstreit, Armut, Krankheit und Not. Der Vulkan symbolisiert Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen, Zyklone u. a. m. und damit auch den Leidenszustand, den die Erdenmenschen manchmal den Mikrowesen in ihrem eigenen Körper zumuten. Mit unseren Handlungen gegenüber unserem eigenen Mikrokosmos schaffen wir auch Schicksalswirkungen, die über den Makrokosmos zurückkommen und umgekehrt.

Erst wenn man selbst genügend oft „besiegt“ worden ist, wird die Wahrheit hinter Jesu Worten: „Liebet eure Feinde und segnet die, die euch verdammen. Tut denen Gutes, die euch hassen und betet für die, die euch kränken und verfolgen“ zu dämmern beginnen. Der finstere Teil des Karmas ist keine göttliche Strafe, und die Finsternis kann nicht mit dem Mosegebot ”Auge um Auge, Zahn um Zahn” besiegt werden. Das ist alles Ausdruck einer Einweihung, die uns die Fähigkeit des Mitgefühls und der Humanität gibt und uns mit der Zeit empfänglich für das Wissen über Gott macht. Die Erfahrungen lehren uns, zwischen zweckmäßigen und zwecklosen Handlungen zu unterscheiden. Es ist in der Finsternis, wo das Licht geboren wird.

 

symbol_20s.jpg Die Vergebung der Sünden
– Symbol Nr. 20

 

 

„Gehe und sündige von nun an nicht mehr“
Es wird gesagt, dass Jesus mit Macht und Vollmacht lehrte. Er wirkte Wunder und tröstete und half unglücklichen Menschen, so dass sie Vertrauen zu den ewigen Wahrheiten hinter dem Leben fassen konnten – wenn er auch gezwungen war, sie ihnen in Form von Gleichnissen und in Symbolsprache zu erklären. Für die Erdenmenschen ohne die Fähigkeit, die ewigen Fazite hinter den Worten Jesu zu verstehen, waren Gottes Wege immer „unerforschlich“. Die Erdenmenschen fuhren aber fort, die „Früchte vom Baum der Erkenntnis“ zu essen, und begannen, jetzt selbst Gottes Wege und die „direkte Sprache des Lebens“ prüfen zu können. – Wie sollten sie sonst „wie Gott werden und den Unterschied zwischen gut und böse kennen“?

Die Bibel beschreibt, wie Jesus den Menschen, die sich in Ungnade bei Gott erlebten, die Sünden erließ. Das Symbol zeigt, dass es die Sündenvergebung wirklich gibt, von der Jesus sprach. Wir werden langsam von dem finsteren Karma befreit, von den Leiden, die wir unserem Nächsten bereitet haben. Die humane Fähigkeit (die gelben Flammen) wächst von Leben zu Leben mit jedem Leiden, das wir ernten, und beschützt uns. Ja, die humane Fähigkeit ist der einzig wirkliche Schutz, den wir haben – kosmisch gesehen.

Die orangefarbige Treppe symbolisiert die einzelnen Erdenleben des Wesens in der Vergangenheit (gelb) und der Zukunft (grün). Das violette Feld symbolisiert das Überbewusstsein des Wesens und sein sich daraus ergebendes ewiges Leben. Die orangefarbigen Rechtecke symbolisieren die Reihe der Erdenleben des Wesens – die Reinkarnationen.

Die Ursachen der finsteren (orangefarbigen) Schicksalsbogen sind selbstsüchtige Handlungen, z. B. ein Mord, der im jetzigen Leben des Wesens (zwischen den senkrechten weißen Balken) begangen wurde. Wenn diese Handlung zu ihrem Urheber zurückkommt, erlebt dieser eventuell, getötet zu werden. Das unbehagliche Schicksal reift den Gefühlskörper des Wesens, der humaner wird. Das dauert viele Inkarnationen, aber,  wie es hier durch das Wachsen der gelben Flammen symbolisiert wird, wir vermögen ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr, dieselben selbstsüchtigen Handlungen vorzunehmen, und erleben nur noch den Schaden, den wir weiterhin anderen Wesen zuzufügen vermögen.

Das setzt sich fort, bis wir ganz human, d. h. allliebend, sind. Dann brauchen wir keinen Unterricht in der Finsternis mehr. Dann sind wir durch unsere liebevolle Ausstrahlung beschützt, und das finstere Karma kann in unserem Dasein nicht mehr ausgelöst werden. Wir haben also wirklich die „Vergebung der Sünden“ erhalten. Die weißen Schicksalsbogen markieren, dass auch in der geistigen Welt zwischen den Erdenleben Schicksalsbildung stattfindet und dass diese von heller und glücklicher Natur ist.

 

symbol_21s.jpg Die ewige kosmische organische Verbindung zwischen Gott und dem Gottessohn I
– Symbol Nr. 21

 


Die Entwicklung, der Sinn und die Funktion des Gebetes
Das Prinzip zu beten beginnt – kosmisch gesehen – im Tierreich. Der Angstschrei des Tieres im Todesaugenblick ist ein automatischer Hilferuf. Natürlich gibt es geistige Empfänger und damit auch einen Sinn für ein solches Gebet oder eine solche instinktive automatische Funktion. Ebenso gab es Empfänger für Jesu Worte am Kreuz: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Beiden Gebetsformen liegt das gleiche Prinzip zugrunde.  
Das automatische Gebet des Tieres gilt seiner eigenen Rettung, während das bewusste Gebet Jesu der Vergebung seiner Henker und Verfolger gilt und direkt an Gott gerichtet ist. In dem bewussten und selbstlosen Gebet liegen hochpsychische Kräfte - weiße Magie - verborgen. Das rechte Symbol steht für das gesamte Weltall, d. h.  Gott. In diesem Organismus befindet sich jedes Wesen im Zentrum und ist stets unauflöslich organisch mit Gott verbunden. Der weiße Kreis im Zentrum symbolisiert das Ich – X1, umgeben von der Mutterenergie in violetter Farbe und dem ewigen Teil der Grundenergiekörper – X2. Um diese herum sieht man den geschaffenen Ganzheitskörper des Gottessohnes – X3. Die länglichen Farbfelder außen herum sind der Körper der Gottheit, der geschaffene Teil des Weltalls, zu dem der Gottessohn in Beziehung steht. Die Spitzen dieser Figuren stellen den ewigen Teil der Grundenergien des Weltalls dar. Außen, in violett, wird die Mutterenergie des Weltalls symbolisiert, und die weiße Scheibe dahinter steht für das Ich der Gottheit. Die Zeichnungen links oben symbolisieren die Entwicklung des Verhältnisses zu Gott:
- Zuerst der Zustand des Naturmenschen mit Vielgötterei und blutigen Opfern für diese.
- Dann die monotheistische Anbetung eines Gottes durch die humanen Religionen.

- Das dritte Feld illustriert den atheistischen (gottlosen) Zustand. Menschen mit Intelligenz und Gerechtigkeitssinn können nicht daran glauben, dass denjenigen, der sich nicht taufen oder konfir-mieren lässt oder der unehelich geboren ist, ein ewiges Höllenfeuer erwartet. Sie können nicht an die Erklärung glauben, dass ein allmächtiger und allliebender Gott seinen unschuldigen Sohn senden und opfern musste, um die schuldigen Mörder erlösen zu können.  

- Das vierte Feld symbolisiert das Entwicklungsziel: den permanenten tagesbewussten Dialog des fertigen Menschen mit Gott.

 

symbol_21sdetail.jpgSymbol Nr. 21 – details:

Die kleinen orangefarbigen Dreiecke unten links zeigen Menschen, die Hilfe oder Inspiration von den geistigen Wesen (die darüber liegenden gelben Felder) erhalten.

Das oberste gelbe Feld symbolisiert die Vorsehung und besteht aus den Wesen, die das Inkarnarnieren abgeschlossen haben und Gottes primäres Bewusstsein repräsentieren. Das darunter liegende gelbe Feld symbolisiert die diskarnierten Wesen, die zwischen zwei Erdenleben als Schutzengel der physisch inkarnierten Wesen agieren können.
Das Wesen im ersten Feld mit dem orangefarbigen Dreieck 1 bittet das Wesen 2 um etwas, bekommt aber keine Hilfe, da dieses Wesen nicht helfen kann oder will. Danach sieht man Wesen 1 zu Gott beten (orangefarbiges Dreieck).
Es muss bemerkt werden, dass es besser ist, wenn ein solches Gebet direkt an Gott gerichtet wird, beispielsweise in der Form: „Unser Vater, der Du bist im Himmel“ – das lässt keinen Zweifel, an wen es gerichtet ist.
Aber alle Gebete – schon das kleinste Seufzen – werden von Gott durch den Schutzengel (gelbes Dreieck) gehört, der hier Wesen 3 dazu bringt, Wesen 1 zu helfen. Das geschieht oft, ohne dass jemand von den untersten Wesen weiß, was geschieht.
Im nächsten Feld sieht man den Prozess, wodurch intellektuelle Menschen, z.B. Künstler oder Wissenschaftler – oft nichtsah-nend –, Inspiration oder Intuition erhalten können.
Im darauf folgenden Feld sieht man die mediale Verbindung mit geistigen Wesen, die für in das Gebiet nicht eingeweihte Menschen risikoreich sein kann. Ohne das Wissen um den richtigen Schutz besteht die große Gefahr, durch einen solchen Prozess besessen zu werden. Die Verbindung mit der geistigen Welt durch ein Medium kann jedoch in gewissen Situationen ihre Berechti-gung haben.
Das letzte Feld illustriert die Verbindung des kosmisch bewuss-ten Wesens mit der Vorsehung: Auch wenn es die helfenden Wesen möglicherweise nicht physisch sieht, ist es in seiner Mission auf der physischen Ebene keineswegs allein gelassen (siehe dazu das nächste Symbol).

 

symbol_22s.jpgDie ewige kosmische organische Verbindung zwischen Gott und dem Gottessohn ll
– Symbol Nr. 22

 

 

 

„Gehe in deine Kammer...”
Das Symbol zeigt, wie jedes Lebewesen (das kleine weiße Dreieck) mit Gott (das große weiße Dreieck) durch eine kosmisch-organische Struktur (die graue, weiße und violette Pyramide) ewig verbunden ist. Die länglichen Farbfelder im Umkreis symbolisieren die Lebewesen und Reiche des Spiralkreislaufes (siehe Symbol 13). Die Farbfelder sind durch die beiden liegenden schrägen schwarzen Striche oben in die geistige Welt und unten in den physischen Teil des Weltalls aufgeteilt. Der Teil mit den länglichen orangefarbigen Feldern symbolisiert das Tierreich. Die zwei kleinsten dieser Felder stehen für das Stadium der ersten affenartigen Erdenmenschen. Diese sind heute auf dem Erdball ganz ausgestorben und inkarnieren auf primitiveren Planeten im Universum. Die längliche orangefarbige Figur rechts davon symbolisiert die Stufe des aussterbenden Naturmenschen. Und die Figur rechts davon symbolisiert die Kulturmenschen, die die Fähigkeit zum Glauben verloren haben und im Materialismus kulminieren. Danach wird der letzte Teil des Entwicklungsweges des humanen Menschen (die Figur, die teilweise gelb und teilweise orange ist) zur „großen Geburt“ und dem kosmischen Bewusstsein (der gelbe Teil dieses Feldes) symbolisiert.

Das Gebet ist das Hilfsmittel, das uns alle durch die letzten Probleme und Leiden auf diesem Weg führt. Jedes Gebet zu Gott wird zum Besten der Gesamtheit erhört, das heißt in der Weise, die dem Wesen selbst und seiner Umgebung die
meiste anhaltende Freude bringt.

Mit dem aufrichtigen Wunsch: „Nicht mein, sondern dein Wille geschehe“ macht sich der Betende eins mit dem Willen Gottes. So mit dem allmächtigen Gott verbündet, baut das Wesen seine Lebenskraft und die Fähigkeit auf, „das Saure mit dem Süßen“ anzunehmen. Jede liebevolle Entscheidung erneuert den Strom der Lebensfreude im Bewusstsein.
Das ist der „schmale Weg“, der im Laufe der Zeit - ungeachtet aller Schwierigkeiten – zu einem organischen Talent für Lebensfreude und mentales Gleichgewicht führt. Er führt unausweichlich das Wesen dahin, wie Christus sagen zu können: „Ich und der Vater sind eins“ (Joh. 10, 30).

 

symbol_22sA.jpgDas materialistische oder unfertige Weltbild
– Symbol Nr. 22A





Ein lebloses Weltall?
Wenn die Fähigkeit zu glauben degeneriert, durchlebt der Gottessohn eine Phase der Gottlosigkeit und des Materialismus. Er erkennt nicht den lebendigen Gott hinter dem Universum, und das Leben kann als ein Inferno von Zufälligkeiten und ein Spiel blinder Kräfte erlebt werden.
Materialistische Menschen können natürlich überaus human und liebevoll sein - und damit in der Praxis größere Gottesver-ehrer als viele glaubende Wesen, denn unser Verhältnis zu Gott entspricht unserem Verhältnis zum Nächsten.

Der Atheismus führt aber auch zum Höhepunkt der Todeskultur. Die Erforschung genialer Mordwaffen und Tötungsmittel gegen Menschen und Tiere kann weder „tierisch“ noch „menschlich“ genannt werden; am besten wird sie mit dem Wort „Teufelsbewusstsein“ ausgedrückt. Die Wesen wissen nicht, dass man in Wirklichkeit seine Feinde überhaupt nicht töten kann.

Auf dem Symbol sehen wir einen Ausschnitt aus Symbol 22. Über dem gezackten dunklen Feld ist wieder der physische Organismus des Gottessohnes symbolisiert. Die vielen länglichen Strahlen darunter symbolisieren alle Lebewesen, denen dieser Gottessohn auf der materiellen Ebene im Mikro-, Zwischen- oder Makrokosmos gegenübersteht.
Dieses Wesen kennt nur Zeit und Raum, weshalb Gottes Existenz und das „Ich“ diesem Wesen ein unlösbares Rätsel sind. Das kleine Dreieck in dem größeren, das Ich (X1) von Gottessohn und Gott, befinden sich deshalb hinter einem Fragezeichen. Das Dreieck symbolisiert auch die ewige dreieinige Verbindung von Ich, Geist und Materie - X1, X2 und X3.

Die Struktur des Gebets und die ewige kosmische Verbindung zwischen Gott und Gottessohn sowie das Wissen um die geistige Welt, die das Wesen überall umgibt, sind diesem Wesen verborgen.
Die materialistische Wissenschaft gibt das Wissen über das physische Weltall und die Fähigkeit, uns die Welt durch Maschinen und Werkzeuge untertan zu machen. Das hebt die Menschen aus der materiellen Unwissenheit empor, kann die Menschen aber nicht aus der Dunkelheit heraus führen. Ohne Kenntnis der geistigen Ursachen hinter der physischen Wirklichkeit kann sie keine Moral oder kosmische Anleitung für das Dasein schaffen.  

Allmählich wird die physische Wissenschaft dahin kommen, ausschließlich von der Wissenschaft der Nächstenliebe angewendet und kontrolliert zu werden, und damit zur Erfüllung seiner höchsten Mission führen: ganz den Fluch zu überwinden, der Adam aus dem Paradies heraus folgte: „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen“.

Wenn die Fähigkeit zu glauben degeneriert, durchlebt der Gottessohn eine Phase der Gottlosigkeit und des Materialismus. Er erkennt nicht den lebendigen Gott hinter dem Universum, und das Leben kann als ein Inferno von Zufälligkeiten und ein Spiel blinder Kräfte erlebt werden.

Materialistische Menschen können natürlich überaus human und liebevoll sein - und damit in der Praxis größere Gottesver-ehrer als viele glaubende Wesen, denn unser Verhältnis zu Gott entspricht unserem Verhältnis zum Nächsten.

Der Atheismus führt aber auch zum Höhepunkt der Todeskultur. Die Erforschung genialer Mordwaffen und Tötungsmittel gegen Menschen und Tiere kann weder „tierisch“ noch „menschlich“ genannt werden; am besten wird sie mit dem Wort „Teufelsbewusstsein“ ausgedrückt. Die Wesen wissen nicht, dass man in Wirklichkeit seine Feinde überhaupt nicht töten kann.

Auf dem Symbol sehen wir einen Ausschnitt aus Symbol 22. Über dem gezackten dunklen Feld ist wieder der physische Organismus des Gottessohnes symbolisiert. Die vielen länglichen Strahlen darunter symbolisieren alle Lebewesen, denen dieser Gottessohn auf der materiellen Ebene im Mikro-, Zwischen- oder Makrokosmos gegenübersteht.
Dieses Wesen kennt nur Zeit und Raum, weshalb Gottes Existenz und das „Ich“ diesem Wesen ein unlösbares Rätsel sind. Das kleine Dreieck in dem größeren, das Ich (X1) von Gottessohn und Gott, befinden sich deshalb hinter einem Fragezeichen. Das Dreieck symbolisiert auch die ewige dreieinige Verbindung von Ich, Geist und Materie - X1, X2 und X3.

Die Struktur des Gebets und die ewige kosmische Verbindung zwischen Gott und Gottessohn sowie das Wissen um die geistige Welt, die das Wesen überall umgibt, sind diesem Wesen verborgen.

Die materialistische Wissenschaft gibt das Wissen über das physische Weltall und die Fähigkeit, uns die Welt durch Maschinen und Werkzeuge untertan zu machen. Das hebt die Menschen aus der materiellen Unwissenheit empor, kann die Menschen aber nicht aus der Dunkelheit heraus führen. Ohne Kenntnis der geistigen Ursachen hinter der physischen Wirklichkeit kann sie keine Moral oder kosmische Anleitung für das Dasein schaffen.  

Allmählich wird die physische Wissenschaft dahin kommen, ausschließlich von der Wissenschaft der Nächstenliebe angewendet und kontrolliert zu werden, und damit zur Erfüllung seiner höchsten Mission führen: ganz den Fluch zu überwinden, der Adam aus dem Paradies heraus folgte: „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen“.

 

symbol_23s.jpg Der wahre Mensch als Abbild Gottes,
ihm gleichend
– Symbol Nr. 23








Wenn du auf deine rechte Wange geschlagen wirst, dann wende auch die andere Wange hin

Im Alten Testament lässt Gott die Menschen das Ziel des Schöpfungsprojektes wissen: „Lasst uns einen Menschen machen in unserem Bild, uns ähnlich“ (1. Buch Moses, Kapitel 1,26). Jesu Mission war es, das Wesen des vollkommenen Menschen zu zeigen. Seine Worte und sein Wesen wurden in der Bibel für die Nachwelt bewahrt – die Welt bekam ein Beispiel für das Ziel der Schöpfung und Entwicklung. Er konnte sein humanes Wesen seinen Verfolgern zuwenden und für diese während seiner eigenen Kreuzi-gung mit den Worten beten: „Vater vergib ihnen. Denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lukas 23, 34). So handelt ein fertiger Mensch im Bilde des allliebenden Gottes.

Auf dem Symbol zeigen die zwei miteinander verbundenen Hände, wie ein allliebendes Wesen der Dunkelheit und „Feindschaft“ (der große orange Karmabogen) mit Freundschaft begegnet. Diese Reaktion schafft den gelben/humanen Karmabogen, der als Licht und Freude zu dem Wesen selbst zurückkehrt. Diese Haltung ist es, die die Menschheit aus der Dunkelheit (symboli-siert durch die Wolken) herausführen wird, die von Gottes Licht (das strahlende Dreieck) durch die Welterlösung (der umgebende leuchtende Stern) verdrängt wird. Das geschieht allmählich von Leben zu Leben durch die Handlungen, die das Wesen geschaffen hat (die kleinen Bogen). Es handelt immer humaner (den Karmabogen wird immer mehr gelbe Farbe beigemischt). Die viereckigen gelben / orangefarbigen Felder symbolisieren die einzelnen Erdenleben, die von Aufenthalten in der geistigen Welt unterbrochen werden (hellgelbe Felder). Unser ständig wachsendes Mitgefühl und Gewissen zeigt, dass wir auf dem Weg zum allliebenden Zustand sind. Zuletzt vermögen wir nur das Gute zu tun, wie das Christuswesen auf dem Symbol.

 

symbol_24s.jpgDas unfertige Menschenreich
– Symbol Nr. 24

 

 

Das Reich der Sphinx
Die Weltsituation ist von dem tierischen Selbsterhaltungstrieb geprägt. Im Tierreich ist Macht Recht. Diese vererbte Tendenz durchzieht die Beziehungen auf allen Ebenen sowohl zwischen den Menschen als auch zwischen den Nationen. Die Selbstsucht äußert sich kollektiv als Nationalismus. Die Nationen streben nach Macht mit Hilfe von sowohl militärischer als auch wirtschaftlicher Stärke. Das Symbol zeigt den Erdball mit seinen vielen Nationen (die verschiedenen Felder). Wir können diese als eine Art von Organen ansehen, die noch nicht gelernt haben, in idealer Weise im Organismus der Erde zusammenzuarbeiten. Die weißen Kreise mit Pfeilen symbolisieren die Regierungen der Länder. Die Pfeile zeigen in unterschiedliche Richtungen (Ideale).

Die orangefarbigen Sterne symbolisieren die materialistischen und kriegschaffenden Ideale und Handlungen, welche die Gedankenwelt und Handlungen einiger Nationen dominieren. Eine Nation kann trotz ihrer erklärten christlichen Ideale Leiden verursachen. Die Kriegsparteien haben also die kriegerische Haltung gemeinsam, die unter das Racheprinzip des Mosesgesetzes fällt: „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, das auch in der internen Rechtspraxis der Nationen angewandt wird. Das „tötende Prinzip“ ist durch die orange Farbe symbolisiert.  
 
Im oberen Drittel des Symbols weisen die Pfeile mehr oder weniger weg von diesen aggressiven Idealen und hin zu den Strahlen, die zusammen mit dem weißen Stern die echten humanen Ideale symbolisieren, die bereits jetzt beginnen, in der
inneren und äußeren Staatsführung einiger Länder zum Ausdruck zu kommen. Die Anzahl, Lage und Einteilung der Felder soll nicht buchstäblich oder geographisch gedeutet werden – humane Gesellschaften entstehen an immer mehr Stellen rund um dem Erdball.
 

symbol_25s.jpgDas Karma der Menschheit
– Symbol Nr. 25

 

 

Die Welt wird in ein Reich verwandelt
Unsere Handlungen kehren im Kreislauf zu uns selbst zurück. Dies gilt auch für die Handlungen der Nationen gegenüber anderen Nationen und den eigenen Staatsbürgern. Diese Handlungen schaffen ein kollektives Karma, das gegenüber den Einwohnern der Nation zur Auslösung kommen kann, die dieselbe Schicksalsbestimmung haben.
Auf dem Symbol sind mit der dicken orangefarbigen Schale unsere tierischen Neigungen symbolisiert. Diese „Sphäre“ zieht wie ein Magnet das dunkle Karma (die Flammen) an, das ausgelöst wird, sobald die Bedingungen dafür gegeben sind.

Der fünfzackige Stern symbolisiert das Welterlösungsprinzip, das die Erdenmenschen unbeschadet durch alle Stadien auf dem Weg aus dem Tierreich herausführt. Wir sehen, dass diese Führung sowohl die Rache stimulierenden Religionen und Ideale (orange Farbe) als auch die humanen Weltreligionen (gelbe Farbe) umfasst. Alle Kriegsarten sind Ausdruck der Verehrung heidnischer Ideale, unabhängig davon, ob die Wesen getauft oder konfirmiert sind und wie sehr sie sich als „Christen“ betrachten. Es sind unsere Handlungen und nicht unsere Zugehörigkeitsverhältnisse zu religiösen Traditionen, die entscheiden, wie human wir sind. Der inhumane Mensch erzeugt Krieg, und Krieg erzeugt die Sehnsucht nach dem Frieden und die Empfänglichkeit für die reine Liebeswissenschaft.

Mit diesem Ideal als Ziel werden wir allmählich erreichen, in den alltäglichen Lebensssituationen human zu handeln. Erst mit diesem Zustand der Nächstenliebe sind wir Christen geworden. Diese wahre Nächstenliebe ist mit dem obersten weißen Feld in dem Kreis symbolisiert. Das gelbe Feld darunter symbolisiert die Wirkung der humanen Weltreligionen auf die Menschheit. Das blaue Feld symbolisiert die humanen Güter, die schon auf der Erde geschaffen wurden: humane Religiosität und Gottesverehrung, Kunst, Literatur, Technik und Wissenschaft und die hiermit hervorgerufenen Güter.
Hier wird symbolisiert, dass das dunkle Leidenskarma unterschiedliche Qualitäten hat. Im linken Feld geht es um die Konsequenzen eines schnellen „Todes“, der ein geringeres Leiden ist – weil kein Wesen sterben kann – als die Wirkungen lebens-langer Leiden, Krankheiten, Folter und anderer Verstümmelungen, die im rechten Feld symbolisiert werden. Dunkles Schicksal entsteht als Wirkung der Handlungen der Erdenmenschen gegenüber Tieren, Menschen und Nationen (auch im Mikrokosmos). Fleischverzehr schafft dunkles Schicksal.
Das Leiden führt die Menschen von der Theorie der Nächs-tenliebe (A-Stadium) über Beispiele und eine beginnende Praxis (B-Stadium) hin zur genialen automatischen Fähigkeit (C-Stadium).

 

symbol_26s.jpg Das zukünftige vollkommene Menschenreich
– Symbol Nr. 26

 

 

Die vereinigten Staaten der Welt – „eine Herde und ein Hirte“
Die Länder der Welt werden immer dichter mit einander verbunden. Kommunikation, Infrastruktur, Verteilung, Wirtschaft u. a. m. entwickeln und passen sich globalen Dimensionen an. Wir werden immer abhängiger von einander, und der Weltstaat hat unter dem Namen der UN bereits formal sein Wirken begonnen. Das große Dilemma ist: nationales Interesse auf Kosten der Weltgemeinschaft oder die Nation im Dienste der Gesamtheit? Immer mehr Nationen sehen ein, dass funktionierende internationale Gesetze und Übereinkommen erforderlich sind, um globalen Frieden, Wohlstand für alle Menschen der Erde und politische Stabilität zu erreichen.

Kosmisch gesehen untergräbt die Selbstsucht sich selbst. Die Kulmination der Selbstsucht führt von selbst dazu, dass sie in allen Aspekten enthüllt wird. Das gilt nicht zuletzt für den umfassenden Missbrauch von Geld durch das „falsche Geschäftsprinzip“, das bewirkt, dass man durch völlig legales Betrügen einen höheren Wert für einen geringeren Wert erhalten kann.
Die Weltkriege und andere Schicksalsauslösungen haben offenbart, dass Glück oder Unglück der ganzen Menschheit zugleich unser eigenes Glück oder Unglück ist. Ewige kosmische Gesetzmäßigkeiten führen alle zur Selbstlosigkeit. Nächstenliebe und Internationalismus sind die Lösung der weltweiten gewaltsamen Krisen. Damit wird das Wort der Bibel über eine Herde und einen Hirten – ein Volk mit einem Gott und einer wahren Religion – erfüllt.
Auf dem Symbol wird das damit gezeigt, dass sich die Erdkugel ganz in das Licht des neuen Weltimpulses hinein bewegt hat – die weiße Farbe. Die früheren religiösen Vorstellungen (gelb und orange) verschwinden zugunsten des Wissens über Gott und der Entwicklung der Fähigkeiten, die es möglich machen, das Himmelreich in physischer Materie auf der Erde zu erschaffen.
Die Nationen (die weißen Kreise) der Erde und die Regierungen (die Pfeile) werden zu Regionen des Weltstaates mit ihrer jeweiligen besonderen Prägung (die grünen Felder).
Die gelbe Sonne in der Mitte symbolisiert die Weltregierung, die zu Beginn von den höchsten Repräsentanten der Erdenmenschheit für die jeweiligen Aufgabengebiete geleitet wird; sie werden durch Abstimmung aller mündiger Menschen gewählt. Nach und nach kann diese Regierung aus kosmisch bewussten Wesen zusammengesetzt werden (symbolisiert durch den blauen Stern).

Von anderen Faktoren kann erwähnt werden:

Abrüstung - der Weltstaat hat ja keine äußeren Feinde, sondern braucht nur eine Weltpolizei, die die innere Rechtssicherheit garantiert.
Ein offenes – kein heimliches – höchstes Gesetz und Rechtswesen, das den Unterschied zwischen Verbrechen und Abnormität kennt und humane Erziehungsmethoden anstelle von Strafe und Urteil anwendet.
Abschaffung des Geldes und des Privateigentums an Naturschätzen. Einführung von Arbeitszeitquittungen als Bezahlung anstelle von Geld.
Einrichtung eines Fonds für die Bezahlung der Kindheits-, Krankheits- und Altersperioden.
Die Arbeitsübernahme durch Maschinen.
Entwicklung von Vegetarismus, Kunst und Geist.

Wo früher die Macht über das Recht bestimmte, ist es danach das Recht, dem alle Ehre gebührt. Der Weltstaat wird immer mehr durch intellektualisiertes Gefühl und humanisierte Intelligenz geleitet werden, d. h. durch Nächstenliebe.

 

symbol_27s.jpgDer kosmische Strahlenglanz der Erde
– Symbol Nr. 27

 

 

 

 

Die Tage und Nächte des ewigen Lebens
An dem kosmischen Tag, der Zeitäonen umfasst, hat das Raumschiff „Erde“ mit seinen Passagieren soeben die Kulmination mentaler Dunkelheit und Kälte passiert. Wir hatten z.B. zwei Weltkriege innerhalb eines Jahrhunderts, und damit ist es noch nicht getan. Wie der Winter nach der Wintersonnenwende am kältes-ten ist, ist die Erde noch immer von der Kulmination der mentalen Winterkälte geprägt. Aber auf die Nacht folgt der Tag. Dadurch, dass Jesu Mission vollbracht wurde, können die dunklen Kräfte auf der Erde keine bleibende Unterstützung mehr finden.

Die Erde ist ein lebendiges Individuum, und dieses Individuum, das Makrowesen aller Lebewesen der Erde, leitet und stützt alle Lebensentfaltungen auf der Erde. Das Symbol drückt aus, dass die helle Ausstrahlung der Erdenaura („der kosmische Strahlenglanz“, der nur mit kosmischem Sinn geschaut werden kann) zunimmt, was die Bedingungen für die Entfaltung von Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Vergebung und Liebe auf der Erde stärkt.

Das immer heller werdende Gedankenklima der Erde führt außerdem dazu, dass Raubtiere, giftige Schlangen und bestimmte gefährliche Insekten nach und nach von der Erde verschwinden, wie auch einmal die Dinosaurier und andere Reptilien sich Planeten mit günstigeren Entwicklungsbedingungen suchen mussten. Die Naturmenschen werden sich verhältnismäßig schnell zu Kulturmenschen entwickeln. Sie verdanken das unserer modernen Informations- und Kommunikationsgesellschaft, die Kenntnisse auf allen Gebieten vermittelt.
Die Figur ganz unten zeigt einen kosmischen „Tag“ mit den wechselnden Höhepunkten von Dunkelheit und Licht. Die Breite dieses Feldes nimmt zu, was bedeutet, dass das Lebenserleben ewig wächst und erneuert wird. Die Treppenformation unten symbolisiert die sechs sich in jedem Spiralkreislauf wiederholenden Daseinsebenen. Das weiße Nebelfeld, das sich auf dem Symbol von Feld 6 (das Seligkeitsreich) bis zur Grenze von Feld 3 (das wahre Menschenreich) erstreckt, markiert die Bewusstseinsgrenze der unfertigen Erdenmenschheit. Das Nebelfeld symbolisiert also, dass der Erdenmensch nur ein Wissen von den physischen Aspekten des Mineral-, Pflanzen- und Tierreichs hat. Was wir „Mineralreich“ nennen, ist in Wirklichkeit das äußere, „leblose“ Zeichen einer inneren lebendigen Daseinsebene: des „Seligkeitsreiches“.

Die kleine Erdkugel unten ist im Tierreich auf dem Weg aus der Kulmination der Finsternis platziert. Die Erde und ihre Menschheit bewegen sich jetzt auf den Frieden und die Liebe zu.

 

symbol_28s.jpgDas ewige Leben oder die Lebensleiter
– Symbol Nr. 28

 

 

Die ewige Erneuerung des Lebenserlebens – „Siehe, ich mache alle Dinge neu“
Das ewige Leben bringt eine unendliche Erneuerung des Lebenserlebens mit sich. Dieses ewige Abenteuer erwächst aus Kontrasten – ohne Kontraste kein Erleben. Konstante Wärme und Hitze wecken die Sehnsucht nach Abkühlung. Harte Arbeit führt zum Wunsch nach Ruhe, der normalerweise wieder die Lust auf neue Aktivitäten folgt. Aber niemand kann auf Dauer ein Lieblingsgericht genießen, das unendlich oft serviert wird. Eine ewige Sehnsucht nach neuen Erlebnissen ist der Grund dafür, dass eine Daseinsebene von der nächsten abgelöst wird. Das Symbol zeigt einen Ausschnitt aus der ewigen, unendlichen Lebensleiter.

Die Daseinsebenen des mittleren Treppenabschnitts sind: 
Das Pflanzenreich (rot), das Tierreich (orange), das wahre Menschenreich (gelb), das Weisheitsreich (grün), die göttliche Welt (blau) und das Seligkeitsreich / Mineralreich (indigo). Diese sechs Da-seinsebenen oder Bewusstseinszustände wiederholen sich in Form größerer Kreisläufe immer wieder, hier gekennzeichnet durch die großen violetten Stufen links: die Spiralkreisläufe. Jede Daseinsebene besteht aus kleineren Stufen wie z. B. „Charakterzonen“ und den einzelnen physischen Inkarnationen. Die einzelnen Reiche werden bei Symbol 13 beschrieben.

 

symbol_29s.jpgKosmische Entwicklungsbahnen
– Symbol Nr. 29

 

 

Der Ursprung der Arten
Auf dem Symbol 28 sah man die Lebenstreppe der Lebewesen von der Seite. Hier sieht man diese Treppenkonstruktion von vorne.
Auf dieser Lebensleiter wandern verschiedene „Arten“ durch die Spirale. Jede „Art“ ist von den unterschiedlichen physischen, astronomischen oder mikrokosmischen Verhältnissen geprägt, die sie in ihrer Entwicklung passiert hat. Einige Arten sind verwandt; sie haben während ihrer kosmischen Reise dieselben Weltkörper passiert. Diese kosmischen Bahnen sind also der eigentliche Faktor hinter dem „Ursprung der Arten“.

So symbolisiert die Bahn Nr. 5 von rechts unsere eigene (der Säugetiere) Bahn und die kreuzförmigen Organismen der Erdmenschen. Die Bahn Nr. 6 von rechts steht für die Bahn der Vögel und die Bahn Nr. 4 für die höheren Insekten. Einige der Wesen dieser Bahn haben Gemeinschaftsverhältnisse erreicht, die über die primitiven Gesellschaften des Erdenmenschen erhaben sind. Der Begriff „Mensch“ bezeichnet einen allliebenden, humanen Zustand, der für sämtliche Lebewesen auf einer gegebenen Entwicklungsstufe gilt (und unabhängig davon, in welchem Spiralkreislauf sie sich befinden). Alle „Arten“ sind also auf dem Weg zum menschlichen Zustand.

Die rote Treppenstufe der Pyramide symbolisiert das Instinktreich /Pflanzenreich, die orangefarbige Stufe symbolisiert das Schwerereich/Tierreich und die gelbe Treppenstufe das wahre Menchenreich. Hier sind die Wesen so weit gekommen, sich den Organismus und das Äußere nach Belieben frei materialisieren zu können. Die früheren Unterschiede sind ausgeglichen, so dass die Wesen miteinander sprechen, einander verstehen und einander lieben können.

Die unterste gestrichelte Linie an der Seite der Pyramide zeigt den Übergang vom Pflanzenreich zum Tierreich. Fleischfressende Pflanzen befinden sich z. B. an diesem Übergangszustand. Die kurze gestrichelte Linie zeigt den Übergang vom reinen Tierreich zum unfertigen Menschenreich. Die oberste gestrichelte Linie zeigt den Übergang zum fertigen Menschenreich. Der weiße Nebel symbolisiert das X1 der Lebewesen. Die schwach angedeutete violette Farbe symbolisiert das X2 der Wesen. Damit wird symbolisiert, dass das X1 und X2 der Lebewesen zusammen das X1 und X2 der Gottheit bilden, ebenso wie die farbigen Felder einen Teil des Organismus der Gottheit oder des Welt-alls symbolisieren.

 

symbol_30s.jpgDie ewige Gottheit und die Wahrnehmungs-
begabung der Wesen
– Symbol Nr. 30

 

Die Voraussetzung, um „Gott schauen“ zu können
Die Wahrnehmungsbegabungen der Lebewesen zusammen ergeben die Wahrnehmungsbegabung der Gottheit. Die Begegnung mit dem Nächsten - das heißt mit allem, mit dem wir in Kontakt kommen – ist die Begegnung mit Gott. Durch diese Wechselwirkung werden die verschiedenen Daseinsebenen aufrecht erhalten. Das geschieht über die Mutter-Energie, welche die wechselnden Wirkungsfelder der sechs Grundenergien reguliert.

Die weiße Figur symbolisiert das Ich der Gottheit, das aus den Ichen aller Lebewesen zusammen besteht. Die violetten Figuren symbolisieren das X2 der Lebewesen oder die Schaffenskraft, die zusammen das X2 der Gottheit ergeben. Von diesen Figuren gehen die farbigen Felder aus, die das X3 der Lebewesen symboli-sieren. Diese Organismen zusammen bilden das X3 der Gottheit. Der geschaffene Teil des Weltalls ist also Gottes geschaffener Körper. Aus dieser Perspektive zeigt sich der Aberglaube an den „Teufel“ als ein entgleistes Gottesverständnis. Alles, was wir wahrnehmen, ist Gott, und die Gottheit nimmt durch uns wahr.

Die Treppenstufen links auf dem Symbol symbolisieren die Entwicklungsleiter. Jede Treppenstufe ist eine Daseinsebene. Die kleinen Dreiecke symbolisieren die Iche der Lebewesen auf diesen Daseinsebenen. Die Strahlenbündel, die von diesen Wesen ausgehen, zeigen, welche Grundenergie jeweils auf der Daseinsebene vorherrscht. Diese Energien sind die Schaffens- und Erlebensmöglichkeiten des Wesens im Verhältnis zum umgebenden Weltall.
Die Sinne sind die Realitäten, durch welche die Wechselwirkung zwischen der Energie des Lebewesens und seiner Umgebungsenergie zur Auswirkung kommen kann. Die führenden Wahrnehmungsbegabungen der unterschiedlichen Wesen werden an den Feldern auf dem Symbol erkennbar, die von den Strahlen getroffen werden:

Rot - das Instinktwesen (die Pflanze) – kann Behagen und Unbehagen höchstens erahnen und diese Ahnungen nicht analysieren.

Orange (das Schwerewesen) – kann durch die Schwereenergie ein primitives Fühlen und eine beginnende Intelligenz erleben und zum Ausdruck bringen.

Gelb (der fertige Mensch) – verfügt über eni Gefühl verbunden mit einem hohen Maß an Intelligenzenergie. Das führt dazu, dass sich die Gefühls- und die Schwereenergie nur absolut logisch, d. h. allliebend, entfalten können. Dieser Bewusstseinszustand öffnet sich über die Intuitionsfähigkeit für das kosmische Bewusstsein.

Grün (das Weisheitswesen) – ist über die bereits genannten Grundenergien hinaus durch eine kulminierende Intelligenz
gekennzeichnet.

Blau (das Intuitionswesen in der göttlichen Welt) – hat die höchs-te Bewusstseinsenergie, die Intuition, in der Kulmination.  Real sind diese zwei höchsten Reiche als ein Reich mit zwei Abteilungen für die hochkosmischen Wesen zu betrachten. Man sieht, dass sich die Intuition – als die allerhöchste und alles durchdringende Wahrnehmungsenergie des Lebens – über den gesamten Spiralkreislauf erstreckt.

Nach diesem Höhepunkt des Lebenserlebens symbolisiert die Farbe indigo das Seligkeitswesen, das in seiner eigenen inneren Welt lebt. Das Erinnerungsvermögen des Wesens befähigt es hier, Kopien seines früher erlebten Zusammenseins mit umgebenden Wesen während des gesamten Spiralkreislaufs wahrzunehmen. Diese Erinnerungskopien haben im Laufe der Zeit einen Goldglanz angenommen, was den alten Spruch bekräftigt: „Die Zeit heilt alle Wunden“. Das Seeligkeitsreich besteht im inneren Erleben dieser „Goldkopien“. Das Wesen kann sich willentlich in dem inneren Weltall – das sich (wie zu sehen ist) über alle Reiche des Spiralkreislaufes erstreckt – vor und zurück bewegen. Dies ist aber kein Wahrnehmen der äußeren Welt, sondern ein inneres seliges Wiedererleben.

Das Seligkeitswesen hat auch eine starke Intuition, die jetzt nach innen wirkt. Das macht es zur Gottheit in seinem persönlich erlebten Weltall, die die „Fazite“ hinter allen früher erlebten Einzelheiten sieht, unabhängig davon, ob sie beim ersten Erleben als Licht oder Dunkelheit erlebt wurden. Es erlebt wie Gott, dass „alles sehr gut ist“.

(Die einzelnen Bewusstseinsreiche werden ausführlich beim Symbol 13 beschrieben).

 

symbol_31s.jpgDie Wahrnehmungsfähigkeit und die Entwicklungsstufen des Lebewesens
– Symbol Nr. 31

 

 

„Wer Augen hat, der sehe“
Die Kegelfigur links symbolisiert das Weltall, das sich unendlich durch den Mikro-, Zwischen- und Makrokosmos erstreckt. Der Ausschnitt aus der Treppe symbolisiert die normale Entwicklungsstufe des Erdmenschen. Das weiße Dreieck symbolisiert ein einzelnes Lebewesen. Der Lichtstrahl symbolisiert das Wahrnehmungsvermögen des Wesens, seine Fähigkeit zur Manifestation und zum Erleben des Lebens. Es kann nur erleben, was seinen Sinnen zugänglich ist, und das übrige, d. h. das meiste, liegt im Dunkeln. Je höher die Sinne entwickelt sind, um so vollkommener kann das Wesen erleben.

Wenn Uneinigkeit entsteht, glauben die Erdenmenschen ja oft, dass ihre eigene Auffassung unerschütterlich und die der anderen verkehrt ist. Aber wie kann man mit Sicherheit entscheiden, ob derjenige, über den man urteilt, anders handeln könnte?

Derjenige, den man beurteilt, hat seine eigene natürliche Entwicklungsstufe, seine eigene Sichtweise des Lebens mit der dazugehörenden Auffassung aller Einzelheiten. Es ist nicht gerechtfertigt, Menschen aus seiner eigenen Sichtwei-se zu beurteilen. Es ist im Gegenteil diese kosmische Blindheit, die Intoleranz und Krieg verursacht.

Aber mit der Intuitionsfähigkeit können wir die ganze Entwicklungstreppe sehen und dass ihre Bewohner ewige Wesen sind, die sich auf vielen Stufen mit Aussichtspunkten „über“ und „unter“ einander befinden.

 

symbol_32s.jpgDie zwölf Grundfazits oder die Lösung des Lebensmysteriums
– Symbol Nr. 32

 

 

„Alles ist sehr gut“
Der orangefarbige Kreis symbolisiert die Zone des tötenden Prinzips, in der sich die Erdenmenschen noch immer befinden. Es ist in dieser Bewusstseinssphäre, dass der Finsterniskontrast des Lebens (die unglücklichen Schicksale) stattfindet. Hier sind wir unwissend über die kosmische Wirklichkeit hinter der physischen Welt. Hier entsteht die Frage „warum?“. Die Antwort auf diese Frage verlangt aber die Kenntnis des ewigen Lebens.
Der zwölfzackige, orangefarbige Stern veranschaulicht, dass – aus der Perspektive der Ewigkeit – das Leben und das Weltall strahlende Vollkommenheit sind: Alle Lebewesen sind unsterblich, und die Schmerzen und Leiden haben nur den Zweck, uns zu Gott und dem Erleben unseres ewigen Zusammenseins mit ihm zurückzuführen. Da ist das Leiden ganz überstanden. Das Weltall ist Gottes alles umfassender lebendiger Organismus, geleitet und aufrechterhalten von ewigen vollkommenen Liebesgesetzen: Wir ernten, was wir selber säen, und werden auf diese Weise dahin entwickelt, uns selbst kennenzulernen.

Sternenfeld 1: Es ist schwer zu bestreiten, dass wir existieren. Das ist das Fazit Nr. 1 in der Lösung des Lebensmysteriums. Wir sind ein „Etwas“ und nicht ein „Nichts“, wir bestehen. Dasselbe gilt für das Weltall. Dieses zu leugnen hieße, unsere eigene Existenz und das Erleben der Welt um uns herum zu leugnen. Wenn das „Nichts“ eine Realität wäre, bestünde natürlich kein Bedarf für eine Erklärung des Lebensmysteriums.

Sternenfeld 2: Wenn wir unseren Organismus und das Weltall wahrnehmen, enthüllt dieses „Etwas“ eine unendliche Reihe von Ursachen und Wirkungen, hier durch eine Kette symbolisiert.

Sternenfeld 3: Die Ketten von Ursache und Wirkung enthüllen Logik und Planmäßigkeit. Man kann ebenfalls sehen, dass unser Organismus, die Augen, die Hände, das Blut, die Musku-latur, das Skelett und das Wachsen vom Embryo zum reifen Zustand, ja, alle normalen Funktionen, dahin führen, in ihrem Schlussfazit einen nützlichen Zweck oder einen Plan zu erfüllen.

Sternenfeld 4: Diese planmäßige Schöpfung enthüllt, dass Bewusstsein anwesend ist. Da ist „etwas“, das wählt und die Schöpfungsprozesse steuert. Wo Bewusstseinskräfte anwesend sind, ist auch Leben da.

Sternenfeld 5: Planmäßigkeit enthüllte Bewusstsein, Bewusst-sein enthüllte Leben und das Leben enthüllte ein erlebendes Ich, das seine Existenz durch sein Bewusstsein und seinen Organismus äußert. Gedanken und Ideenschöpfungen sind Eigenschaften von Lebewesen. Das Weltall ist genauso lebendig wie wir selbst.

Sternenfeld 6: Wenn wir zwischen uns selbst und den Ursachen- und Wirkungsketten des Umfeldes unterscheiden, brauchen wir das Wort „ich“ (das weiße Dreieck) und „das“ (die Farbschichten). Diese Unterscheidung zwischen „ich“ und „das“ ist die erste Begegnung mit dem Schöpfer oder unserem höchsten Selbst.

Sternenfeld 7: Die andere und wirkliche Begegnung mit unserem höchsten Selbst geschieht, wenn wir das Selbst oder Ich „außerhalb“ der unendlichen Ursachen- und Wirkungsketten des Stoffes finden. Die Organismen sind Wirkungen vorausge-gangener Ursachen, aber das Ich existiert vor und nach den Organismen. Das Selbst ist die ewige ursachenlose Ursache hinter dem Geschaffenen, ist ein ewiges Erleben der plan-mäßigen Ursachen und Wirkungen - ist der Schöpfer.

Sternenfeld 8: Das Leben ist ein ewiges dreieiniges Prinzip. Der Stoff oder die Materie enthüllte Denken. Denken enthüllte ein Schöpfungsvermögen, das wiederum einen Schöpfer enthüllte. Diese drei Prinzipien: Der Schöpfer, das Schöpfungsvermögen und das Geschaffene (Bewusstsein und Materie) können nicht getrennt werden, ohne dass alle drei verschwinden. Darum sind alle drei Aspekte ewige Realitäten – sie sind nicht aus nichts entstanden. Das gilt sowohl für uns selbst als auch für das Weltall.

Sternenfeld 9: Das Weltall und wir selbst erfüllen genau dieselben Kriterien, die für ein Lebewesen gelten. Die Schöpfungsprozesse der Natur sind nicht weniger logisch und planmäßig als unsere. Alle Prozesse zeugen von Bewusstsein und damit von einem Schöpfungsvermögen und einem Schöpfer. Die Dreiecke (das ewige Leben) in den Dreiecken symbolisieren, dass das Weltall nach dem Prinzip aufgebaut ist: Leben innerhalb von Leben. Alle Lebewesen sind „Gottes Bild“, d. h. sie haben die gleiche ewige Existenz und Struktur wie Gott selbst. Das „geringste“ Wesen ist davon abhängig, Lebensraum und Natur in dem „großen“ Wesen zu bekommen. Das „große“ Wesen ist abhängig von den Wesen in dem Kleinen, um Organ-ismen aufbauen zu können. Alle gehen eine vollkommene Zusammenarbeit in der Aufrechterhaltung von Gottes ewigem und unendlichem Organismus ein.   

Sternenfeld 10: Das Lebenserleben wird seit ewigen Zeiten mit Hilfe von Kontrasten festgehalten. Die Wahrnehmung setzt Kontraste voraus. Der grundlegende Kontrast ist der zwischen Licht und Finsternis – gut und böse. Der eine Kontrast kann nicht ohne den anderen bestehen. Daher bewegt sich das Lebenserleben in einer unendlichen Kette von Kreisläufen, kosmischen Tagen und Nächten – die als Spiralkreisläufe beschrieben sind –  planmäßig zwischen diesen Gegensätzen. So wird das Lebenserleben erneuert.  

Sternenfeld 11: Alle Schöpfung geht von der ursachenlosen Ursache aus – dem Ich –, der innersten Ursache aller Bewe-gungen. Die Wirkungen kehren darum unverbrüchlich zu ihrem Urheber zurück. Das Ich selbst ist unmanifestiert und darum unbegrenzt und allgegenwärtig. Das Schicksalsgesetz - wir ernten, was wir säen - bringt in seinem Schlussfazit die Lebens-weise aller Lebewesen dazu, zur Freude und zum Segen für alles Lebende zu werden.

Sternenfeld 12: „Alles ist also sehr gut“. Wir erleben alle sowohl dunkle als auch lichte Erfahrungen und ziehen Vorteile daraus, die in unserer ewigen Aufrechterhaltung des Lebens-erlebens alle gleich notwendig sind. Alle Einzelheiten des Lebens sind in ihrem Schlussfazit zum absolutem Nutzen, zur Freude und zum Segen für alle und alles. Der einzige Weg zu diesem Wissen und Selbsterleben der Gottheit ist, „Gott über alle Dinge zu lieben und seinen Nächsten wie sich selbst“ und damit mit dem Grundton des Weltalls, der Liebe, eins zu werden.

Das Symbol in seiner Ganzheit symbolisiert also das ewige, lebendige, allliebende und allmächtige Bewusstsein und den Aufrechterhalter des Weltalls: die ewige Gottheit.

Die Gottheit ist ewig doppelpolig (siehe die Symbole 33 und 35), während die Gottessöhne in ihrer Finsternisepoche männlichen und weiblichen Geschlechts sind, symbolisiert durch einen primären Pol (die Sonne in der Mitte) und einen sekundären Pol (die Sonne außen um die Sonne in der Mitte). Der äußerste gelb / grüne Ring steht für das intellektualisierte Gefühl, die Liebe, die das Weltall in ihrer Umarmung hält und die in dem Wahrheitssucher selbst heranwächst.  

 

symbol_33s.jpgDie tierischen und menschlichen Gedankenklimas
– Symbol Nr. 33

 

 

Die Verwandlung der Psyche vom Tier zum Menschen
Das Symbol gibt einen Überblick über die stufenweise Entwick-lung und Verwandlung des Bewusstseins beim Übergang vom Tier (orange Farbe) zum vollkommenen Menschen (gelb).
 
Der irdische Mensch lebt als ein Sphinxwesen zwischen diesen beiden Zuständen. Der menschliche Teil des Bewusstseins ist die Ursache für alles, was wir „das Gute“ nennen.
Der tierische Zustand, dessen Rivalität und Kampf um die Gunst des Partners, ist der Hintergrund für alle Arten der Finsternis und das, was wir „das Böse“ nennen. Aber je mehr Dunkelheit, desto schneller ensteht die Sättigung an den Traditionen des Tierreiches. Die „Austreibung“ setzt sich so lange fort, bis der Mensch vollkommen human und nächstenliebend ist.

Diese Entwicklung des menschlichen Bewusstseins geschieht über viele Leben hinweg – symbolisiert durch die vielen Stufen auf der senkrechten violetten Treppenfigur rechts auf dem Symbol. Der breite gelbe Keil links streckt sich herab in das orange-farbige Feld. Er drückt aus, dass die menschlichen Gedankenklimas als Konsequenz der Leidenserfahrungen im Tierreich und dessen, was Martinus die „Polverwandlung“ nannte, geboren werden (siehe unten und Symbol 35).

Alle Lebewesen haben sowohl einen „maskulinen“ als auch einen „femininen Pol“. Im Tierreich treten die Individuen mit männlichen oder weiblichen Geschlechtsorganen auf. Im  wahren Menschenreich erscheinen die Individuen frei von Geschlecht als allliebende Wesen.
Auf dem Symbol sehen wir den Übergang zwischen diesen beiden Zuständen. In der breiten gelben / grünen Säule am weitesten rechts erscheint das Wesen in einer gewissen Peri-ode als männliches Wesen. Seine Lebensweise und Erscheinung ist Ausdruck des einpoligen Zustands. Der maskuline Pol (grün) ist vorherrschend und der feminine Pol (gelb) wird zurück-gehalten. Das kulminiert im einpoligen Zustand des Tierreiches.
In der entsprechenden gelben / grünen Figur links daneben sieht man die Verwandlung des weiblichen Wesens des Tierreiches. Hier ist es der maskuline Pol (grün), der bei der Kulmination im Tierreich latent ist.

Es ist die Entwicklung des latenten Pols, die das Tier zum Menschen macht. Damit die Gottessöhne im Tierreich wieder zum Licht zurückkehren können, müssen das Maskuline und das Feminine wieder vereint werden. Dann entsteht das all-liebende Bewusstsein. Dieser Zustand ist über dem waage-rechten violetten Strich symbolisiert. Hier sind die gelbe und die grüne Farbe gleich breit.

Dieser neue Zustand ist ein inneres Sympathievermögen, das im Individuum organisch heranwächst, bis es auf natürliche Weise alle Individuen ungeachtet ihres Geschlechts umfasst.
In dem vollkommen fertigen Menschenreich (gelb-grün über dem waagerechten violetten Strich) erscheinen die alllieben-den Menschen daher nicht in männlichen oder weiblichen Organismen.

„Freundschaft“ ist ein Beispiel der beginnenden Nächstenliebe, die zwischen den Menschen wärmt und strahlt.

Die wachsende sympathische Fähigkeit soll auch weiter zur Allliebe kultiviert werden. Am Anfang wird sie leicht – auf unglückliche Weise – mit der Ehemoral vermischt. Die heutigen vielen unglücklichen Ehen, die vielen verlassenen Ehepartner und Kinder und andere leidvolle sexuelle Zustände sind kein Ausdruck moralischer Genialität.

Die Schöpfung setzt sich aber fort, und wenn die neue Sympathiefähigkeit in Reinheit entstanden ist, kann sie nur zur Freude des Wesens selbst und seines Nächsten – ungeachtet des Geschlechts –  wirksam werden. Dann ist das Wesen auch auf dem sexuellen Gebiet gegenüber Irrtümern und Leiden geschützt. In der Spur des allliebenden Gottesmenschen folgen nur Glück und Segen.

Diese menschliche Bewusstseinsgeburt – die Entwicklung vom Tier zum Menschen – ist mit den 12 senkrechten spitzen Figuren symbolisiert. Wir können hier den Anfang dieser Gedankenklimas, ihre Kulmination, ihre Degeneration und ihre Beziehungen untereinander verfolgen. 
Von rechts nach links symbolisieren die Figuren folgendes:

1. Der Organismus des Erdenmenschen (die orangefarbige Figur) – Von einem affenähnlichen groben physischen Körper wird der Organismus zu einem immer verfeinerteren doppelpoligen Äußeren verwandelt.

2. Das tötende Prinzip – von Opferungen und Totschlag bis zu Krieg und Verzehr von Fleisch.

3. Tötende Denkweisen wie der Kampf um Futter und Lebensmittel, Hass und Eifersucht.

4. Hochmut, Ehrgeiz, Angeberei, Größenwahn und andere
Selbstüberschätzungen – auf materiellen und geistigen Gebieten.

5. Degeneration der Ehe und andere sexuelle Folgewirkungen als Konsequenzen der Geschlechtsverwandlung. Diese werden die „Geburtswehen vor der großen Geburt“ genannt.

6. Die Nächstenliebe – beginnend mit den humanen
Religionen, die von einer reinen Geisteswissenschaft abgelöst werden.

7. Die Kunst des Tierreiches – die Verehrung von Jagd, Fruchtbarkeit, Mythologie und Kriegsidealen und später von Ehe, Helden und religiöser Symbolik. Die Kunst des Tierreiches wird von der Lebenskunst, der Allliebe, abgelöst.

8. Das religiöse Prinzip – je leuchtender das Gelb, desto mehr wird es von echtem Humanitätsstreben geprägt.

9. Psychisches Wahrnehmungsvermögen – Aus dem feinfühligen Vorausahnungsvermögen des Tierreiches werden die hellsichtigen Fähigkeiten u. a. m. entwickelt. Im Westen wurden diese Fähigkeiten durch die brutalen Methoden der Inquisition blockiert. Die selbstsüchtige Anwendung der psychischen Fähigkeiten wird auch als „schwarze Magie“ bezeichnet. Wir können lernen, zwischen niederen und höheren psychischen Fähigkeiten zu unterscheiden. Die richtige Anwendung des Gebetes ist eine hochpsychische Kraft, ist weiße Magie (siehe Symbol 22).

10. Die große Geburt – Durch das kosmische Bewusstsein wird der Erdenmensch wieder gottesbewusst. Gottes Bewusstseinszonen werden durch die Farben um den fünfstrahligen Stern symbolisiert.

11. Der Sprecher, der Heilige Geist, als kosmische und mit dem obersten Kreuz hochkosmische Wesen wie Christus. Mit der psychisch-organischen Fähigkeit der Allliebe braucht der Mensch nicht mehr von Frauen geboren zu werden. Er kann sich dann materialisieren und dematerialisieren wie Jesu es nach der Kreuzigung mehrmals tat, um seine Jünger zu stärken und zu inspirieren. Er war auch auf diesem Gebiet dem Vater gleich, von dem es heißt: „Denn er sprach und es geschah; er gebot und es stand da“ (Psalm 33,9).

12. Der kommende richtige zweipolige Menschenkörper, durch den jede Begegnung mit einem anderen vollkommenen Menschen als sexuelles Glück und Seligkeit erlebt wird – ein Erlebnis des „höchsten Feuers“ (symbolisiert durch Flammen). Wie man an den sehr kleinen Flammen zwischen dem männlichen und weiblichen Geschlechtswesen (an der rechten Seite) sehen kann, ist das höchste Feuer im Tierreich zu der geringsten denkbaren Entfaltung herabtransformiert (siehe das nächste Symbol).

Oben auf dem Symbol sieht man dieses höchste Feuer, Gottes alles bestimmenden Willen, seinen Geist und seine Kraft hin-ter allen Manifestationen in kulminierender Entfaltung.

 

symbol_34s.jpgDer Paarungsakt oder Gottes Geist in der Finsternis
– Symbol Nr. 34

 

 

 

 

 

„Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist?“
Gottes Geist durchströmt alles Leben. Das geschieht unbewusst durch die Geschlechtsorgane und bewusst durch das Erleben, eins mit Gott zu sein.
Die Auslösung dieser die Lebenslust fördernden organischen Kraft – das höchste Feuer – in dem physischen und psychischen Organismus der Lebewesen ist in ein lichtes und ein dunkles Gebiet aufgeteilt. Im Finsternisgebiet der Spirale (dem Tierreich) kann der leuchtende Geist Gottes nur zeitweise und unbewusst über die Geschlechtsorgane im Paarungsakt erlebt werden. Dieser Akt ist nicht selbstlos, macht es aber den diskarnierten Gottessöhnen möglich, sich in der geistigen Welt mit zwei physischen Schutzengeln, einer Mutter und einem Vater, zu verbinden und inmitten der tödlichen Zone des Tierreiches zu inkarnieren. (Das bewusste Erleben von Gottes Geist wird im nächsten Symbol beschrieben.) Das Dreieck oben symbolisiert ein Wesen im Seligkeitsreich, wo es sich auf der Durchreise zwischen zwei Erdenleben befindet. Von hier aus will es erneut in physischer Materie inkarnieren.
Der rote Ring symbolisiert die Instinktenergie, die automatisch zusammen mit dem befruchteten Ei den Prozess der Embryonalbil-dung ausführt.
Das Embryonalstadium, die Geburt, die Kindheit und Jugendzeit sind eine Wiederholung früher erlebter Leben. Mit der Erwachsenenreife wird der neue Organismus ein vollständiges Werkzeug des Lebewesens selbst. Gut und böse sind von den Gewohnheiten, Unsitten und Erfahrungen früherer Leben abhängig. In dieser Inkarnation sind wir erst im Alter von 30 Jahren mental „fertig geboren“.
Die beiden weißen Dreiecke unten symbolisieren das Ich von Vater und Mutter. Die beiden orangefarbigen Kreise und die von ih-nen ausgehenden gelben Strahlen symbolisieren, dass sie sich im Paarungsakt befinden. Das männliche Wesen links und das weibliche Wesen rechts sind aufgrund ihres Verliebtheitsstadiums durch ein verstärktes Gefühl markiert (gelber Kreis). Die übrigen Ringe symbolisieren die anderen Grundenergien. Der Paarungsakt löst den gleichen geistigen Seligkeitsrausch aus wie der, in dem sich das diskarnierte Wesen befindet. Dieser Seligkeitszustand (Farbe indigo) bildet also die „Brücke“ zwischen den physischen und den geistigen Daseinsebenen, die die Reinkarnation ermöglicht.

 

symbol_35s.jpgDer kosmische Kreislauf des Polprinzips
– Symbol Nr. 35

 

 

Der magische Zauberspeer des ewigen Lebensmärchens
Wie unser physischer Organismus gehört auch unser Bewusstsein zu dem Gebiet des Geschaffenen (X3). Alles Geschaffene wird ewig verwandelt und erneuert. Die Urkraft hinter der Erneuerung und dem ewigen Lebenserleben ist die Polverwandlung (siehe auch das Symbol 33).
Auf dem Symbol sehen wir zwei lange gelbe und grüne Felder. Diese symbolisieren den femininen (gelb) und den mas-kulinen Pol (grün). Alle Lebewesen haben diese beiden Pole, aber während der Passage des Tierreiches im Spiralkreislauf wird der eine dieser beiden Pole zurückgehalten, so dass das Wesen entweder mit männlichem oder mit weiblichem Geschlecht auftritt.
Die obersten beiden Felder symbolisieren also das Wesen, das im Tierreich des Spiralkreislaufs als männliches Wesen erscheint. In den beiden Feldern darunter ist es der maskuline Pol (grün), der ganz latent ist, wenn das Wesen das Tierreich passiert. Es ist also von einem weiblichen Wesen die Rede.
   
Diese männlichen und weiblichen Wesen sind die Voraussetzung für die Erschaffung der Finsterniskulmination des Spiralkreislaufs (man folge der orangefarbigen Treppenstufe nach oben zur schraffierten Spitze des Symbols). Da die lieblosen Handlungsweisen als Schmerzen und Leiden zurückkommen, werden sie damit zum Unterricht, in welchem sie „böse“ sind (siehe die Symbole 18 und 20).

Beim Erdenmenschen beruht alle Bewusstseinsentwicklung auf dem Zunehmen des entgegengesetzten Pols. Das bringt den Zugang zur Allliebe, Kunst und Wissenschaft – auf Kosten der ehelichen Liebe. Wenn die Pole wieder ins Gleichgewicht kommen, sind wir nicht mehr weiblich oder männlich, sondern fertige Menschen in Gottes Bild, ihm gleichend (siehe Symbol 23).

Die grünen und gelben waagerechten Linien zeigen, dass sich der sexuelle Kreislauf bis zu seiner Vollendung über zwei kosmische Spiralkreisläufe erstreckt. Bei jedem Kreislauf wechseln die Rollen. Das Lebewesen, das eine „Sie“ in dem jetzigen Tierreich ist (orangefarbige Treppenstufe), wird ein „Er“ in dem Tierreich des kommenden Spiralkreislaufs. (Die unteren Treppenstufen symbolisieren die Reiche, die in dem Symbol 13 dargestellt wurden.) Der orangefarbige Kreis über dem
Tierreich (die orangefarbige Treppenstufe) und die beiden Kreuze in diesem symbolisieren zwei verliebte Wesen im Paa-rungsakt. Die hormonell stimulierte einpolige Verliebtheit gehört zum Tierreich. In den übrigen Reichen sind die Pole im Gleichgewicht.
   
Die gesamte Polverwandlung wird von dem „Mutterkern“ im Überbewusstsein des Wesens reguliert und bestimmt die Lebenserlebnisse von Behagen und Unbehagen. Die fertigen vollkommenen Menschen haben in allen Situationen die Allliebe als Lebensfundament. Hier löst jede Berührung oder die reine Nähe eines anderen vollkommenen Menschen eine sexuelle Reaktion aus. Die zeitweiligen Erlebnisse von Gottes Heiligem Geist sind für den Christusmenschen zu einem dauernden bewussten Zustand geworden. Jesus ist ein Beispiel dieses Zustands. Er sagte: „In meinem Reiche werden keine Ehen geschlossen.“

Dieses göttliche Bewusstsein ist mit dem blauen Kreis symbolisiert. Hier kulminiert das Licht (oben).

 

symbol_36s.jpgDie Struktur des ewigen Lebens
– Symbol Nr. 36

 

 

Der Übergang von einem Reich zum nächsten
Auf der Treppenformation sehen wir die sechs Reiche eines Spiralkreislaufs durch zwei senkrechte breite Striche getrennt. Die Farben markieren die in der jeweiligen Daseinsebene führende Bewusstseinsenergie: rot für den Instinkt (Pflanzenreich), orange für die Schwere (Tierreich), gelb für das Gefühl (Menschenreich), grün für die Intelligenz (Weisheitsreich), blau für die Intuition (die göttliche Welt), indigo für die Erinnerung (das Seligkeitsreich).

Das letzte Reich hat diesen Namen erhalten, weil es ein Dasein im reinen Licht- und Glückserleben ist, das durch das Wiederauf-rufen von Erinnerungen des vorhergehenden Spiralkreislaufs entsteht. Das Seligkeitsreich hinterlässt als Eisblumen an den Fens-tern, als Sonnenbildungen und Materialisierungen des Mineralreiches, seine erste Spur in der physischen Welt.

Mit dem weißen Feld über der Treppe ist der Teil des Weltalls markiert, der mit den jetzigen physischen Sinnen des Erdenmenschen wahrgenommen werden kann – vom mineralischen Teil des Seligkeitsreiches bis zum beginnenden wahren Menschenreich. Die folgenden geistigen Welten können nur durch Intuition wahrgenommen werden, die auf der echten Liebesfähigkeit beruht.

Die kleinen weißen und schraffierten Kreise zeigen, dass jedes Reich eine Aufbau- und eine Abwicklungsphase hat. Nach der Kulmination einer Daseinsebene beginnt die Sättigung von den Traditionen dieses Reiches und damit der Übergang zum nächsten Reich. Dieser Übergang geht so sanft und unmerklich vor sich, wie die Zweige aus dem Stamm des Baumes wachsen – mit Ausnahme des Übergangs vom Tierreich zum wahren Menschenreich, der die Wendung von der Finsternis zum Licht markiert und darum nicht ohne Tränen und Schmerzen stattfinden kann. Diese Finsternis ist ganz oben mit dem großen schraffierten Feld symbolisiert. Real wird die Finsternis nur im Tierreich erlebt.

Die Dreiecke in den runden Kreisen ganz oben symbolisieren die lebenden Iche – die Gottessöhne – die jedes Reich durchleben.
Die farbigen Ringe symbolisieren die immer höheren Bewusstseinsenergien, die sich die Wesen auf dem Weg zum Licht aneignen.

 

symbol_37s.jpgDie verschleierte und entschleierte ewige Wahrheit
– Symbol Nr. 37

 

 

 

 

Der Schleier der Maya
Durch die Entwicklung wird der Erdenmensch fähig, sich ein im-mer höheres Verständnis der Wahrheit anzueignen. Darum sind die Mythologie, die Gotteslehre und die Beschreibungen der Lebenswahrheiten dem Auffassungsvermögen jeder Entwick-lungsstufe angepasst. Im Verhältnis zu den Erfahrungen der Einzelnen dürfen sie weder „naiv“ noch „phantastisch“ wirken.

Die Instinktfähigkeit bewirkt, dass wir in unserer Entwicklung bereits früh höhere Mächte oder eine Gottheit hinter dem Dasein ahnen. Mit dieser zarten Intelligenzfähigkeit bilden wir Vorstel-lungen von Gott nach unseren eigenen Bildern und Idealen. Da sehen wir die Götter als große Krieger. Diese Kriegsideale schaffen aber Karma und Leiden und damit auf Dauer auch die mensch-liche Sehnsucht nach einem höheren Verständnis von Gott und dem Sinn des Lebens. Erst durch die Verbindung der entwickelten Intelligenz mit einem höheren menschlichen Fühlen wird das Wesen bereit, die völlig unverschleierte Wahrheit über das Leben zu empfangen.

Unten auf dem Symbol sehen wir mit dem nach rechts wachsen-den weißen Feld, wie das Licht – die Liebe – im Bewusstsein der Wesen mit jedem Entwicklungsstadium zunimmt.

Der Totenkopf symbolisiert die Stadien, in denen das Wesen im Teufelsbewusstsein und der Anbetung der Finsternis kulminiert. Die leuchtende Stadt symbolisiert die religiösen oder atheis-tischen Ideale des Lichts. Wir sehen, dass das Licht für die Sinne des tierischen Wesens „verschleiert“ ist. Wir sehen aber auch, wie es Zugang dazu bekommt, immer mehr von diesem Licht zu er-leben, wie dieser „Schleier der Maya“ allmählich von seinem Bewusstsein fällt.

Erst mit der Fähigkeit zur Allliebe können die Wesen selbst – ohne alle äußeren Erklärungen – direkt die Liebesvibrationen der Gottheit wahrnehmen, die mit dem weißen Dreieck und den davon ausgehenden Strahlen symbolisiert sind.

 

symbol_38s.jpgDer Mensch und animalische und vegetabilische Nahrung
– Symbol Nr. 38

 

 

„Es soll euch zur Nahrung dienen“
„Siehe, ich habe euch alles samentragende Kraut gegeben, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem samentragende Baumfrucht ist; es soll euch zur Nahrung dienen.“ So wird es in der Bibel verkündet (1. Buch Mose 1,29).
Diese Anleitung hat aber nur geringe Aufmerksamkeit gefund-en. Für viele ist es eine Tradition geworden, animalische Nahrung zu essen. Für Raubtiere ist das natürlich, aber unnatürlich für Kulturmenschen, die die primitivsten und robustesten Entwick-lungsstufen des Tieres verlassen haben. Für den modernen, ver-feinerten Menschenkörper ist es eine große Überlastung, die Nahrung mit den Raubtieren zu teilen. Der Preis sind organische Krankheiten des Körpers.  
Bei unseren Essgewohnheiten geht es auch um Respekt vor dem Recht der Tiere auf Leben. Sie werden eingesperrt gehalten, gefoltert und getötet, aber das fünfte Gebot „Du sollst nicht töten“ und das Schicksalsgesetz „Du erntest, was du säst“ gelten auch für unser Verhältnis zu den Tieren. Wir sind nur in dem Maße geschützt, wie wir andere Lebewesen beschützen. Kosmisch ge-sehen schafft unsere Verfolgung der Tiere ein dauerndes Risiko für Tod, Unglück, Unfreiheit und andere äußere Beschwerden.
Es gehört nicht zur Zukunft, die Organismen anderer Lebewesen, die Muskeln, Leber, Nieren, das Herz und die Därme zu verzehren.

Es muss auch hinzugefügt werden, dass Alkohol, Tabak, Drogen und andere Giftstoffe sowohl dem Bewusstsein als auch den lebenden Mikrowesen im Körper schaden. Solche Neigungen schaffen Naturkatastrophen im Mikrokosmos. Hier haben wir auch viel zu lernen.

Die ideale Nahrung auf der gegenwärtigen Entwicklungsstufe der Erdenmenschen besteht aus Pflanzen und Früchten, eventuell am Anfang ergänzt um Milchprodukte. Später wird nur das reife Fruchtfleisch um die Kerne als die richtige Nahrung betrachtet werden. In diesem individuellen Prozess muss der Einzelne sich genau an die Nahrungsmittel halten, von denen er keine Be-schwerden bekommt und deren Verdauung er nicht merkt.

Die unterste Treppenstufe symbolisiert das reine Tierreich und die Raubtiernahrung. Die Zickzack-Linie zeigt die grobe Vibration der im Fleisch lebenden Mikrowesen.

Der Todesprozess der Verdauung dieser lebendigen „Fleisch-Lebenseinheiten“ im Mikrokosmos (der Kreis mit dem Dreieck in der Mitte und dem gelben / grünen Ring auf dem untersten Teil der Treppe) befreit die wirkliche Nahrung (die roten Partikel). Außer dem Todeskarma schafft dieser tierische Prozess einen Kräfteverfall des Organismus.

Die nächste Stufe (orange/gelb) symbolisiert die ideale Nahrung für die Übergangsphase zwischen dem Tierreich und dem wahren Menschenreich: Blätter, Wurzeln und Stengel, die allmählich durch reine Früchte ersetzt werden.

Die dritte Stufe symbolisiert die Nahrung des wahren Menschen-reiches: zuerst hauptsächlich Fruchtnahrung und später immer mehr Luftnahrung.

Die obersten Treppenstufen symbolisieren die rein geistigen Reiche, in denen die Nahrung seelischer Art ist und aus hellen und freudeschaffenden Gedanken und Handlungen besteht.

Der Kreis links oben symbolisiert die Beziehungen eines unfertigen Erdenmenschen zu den verschiedenen Nahrungs-gruppen.

 

symbol_39s.jpgDie Bewusstseinskategorien
der Erdenmenschheit
– Symbol Nr. 39

 

Die gute Erde
Auf dem Symbol ist das gesamte Bewusstsein der Erdenmenschheit in zwei Hauptgruppen aufgeteilt. Diejenigen, die von dem neuen Weltimpuls inspiriert werden, symbolisiert mit dem oberen Stern, und diejenigen, die von dem alten Weltimpuls inspiriert werden – der untere Stern. Die weiße Zone, die wir aus dem Symbol 1 wiedererkennen, symbolisiert Gottes Geist und Bewusstsein.

Die Erdenmenschen können ein unterschiedliches geistiges Alter haben und sich auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen befinden. Einige sind selig in ihrem Glauben und werden mehr oder weniger von den Traditionen des alten Weltimpulses stimuliert. Andere werden mehr von den Manifestationen des neuen Welt-impulses und anderen Erklärungen angeregt.

Unsere Empfänglichkeit für das eine oder das andere ist, kosmisch gesehen, keine Frage des Wollens oder des Nichtwollens. Es sind unsere früheren Erlebnisse und Erfahrungen, die ebenso bestimmen, wovon wir inspiriert werden, wie sie sowohl unsere Parteinahme als auch unsere Unparteilichkeit bestimmen. Es gibt daher keinen Grund zur Intoleranz oder zum Unwillen gegenüber anderen Wesen. Alle werden wir zum selben Ziel entwickelt, dem kosmischen Bewusstsein. Der Weg der persönlichen Entwicklung besteht darin, uns selbst zu verändern, nicht die anderen.

Auf dem Symbol sind die beiden Gruppen außen mit ovalen Figuren gezeichnet, die verschiedene Kategorien der Erdenmenschen nach ihrem unterschiedlichen Gewichtungen von Intelligenz (grün) und Gefühl (gelb) symbolisieren.

Die folgenden drei Kategorien gibt es in beiden Hauptgruppen: Gleichgewichtswesen, Wesen mit Überwiegen des Gefühls und Wesen mit Überwiegen der Intelligenz. Diese insgesamt sechs Kategorien werden im Livets Bog (Buch des Lebens) weiter in verschiedene Rubriken aufgeteilt, je nachdem, wie weit ihre Intelligenz und ihr menschliches Fühlen entwickelt sind. Das Folgende ist eine sehr grobe Skizze der sechs Kategorien (die ovalen Figuren), die wir auf dem Symbol sehen. Von links nach rechts:

Gruppe A – Wesen, deren religiöses Leben nur durch den neuen Weltimpuls gefördert werden kann:

1. Gleichgewichtswesen: Der Vorhof zur großen Geburt – Die am weitesten fortgeschrittenen und geistig entwickeltsten Erdenmenschen, die durch das meiste Leidenskarma gegangen sind – Menschen mit entwickelter Humanität und logischem Sinn.
2. Überwiegen des Gefühls: Die Skala geht von edlen Geistesforschern, Künstlern und Reformatoren bis zu sektiererischen Fanatikern und von leicht bis stark fehlendem logischem Sinn.
3. Überwiegen der Intelligenz: Politiker, Wissenschaftler und Geschäftsleute und von leicht bis stark fehlendem Einfühlungsvermögen.

Gruppe B – Wesen, die dem alten Weltimpuls noch nicht entwachsen sind:

4. Gleichgewichtswesen: Edle Gläubige des alten Weltimpulses, die die Inspiration zu viel Humanität in sich tragen und dazu inspirieren.
5. Überwiegen des Gefühls, das sich als heiliger Zorn, Inquisition, Intoleranz usw. äußert.
6. Überwiegen der Intelligenz und primitives Gefühl: Wesen ohne Gewissen, die ,Jüngsten’ der Zivilisation.

 

symbol_40s.jpg Das Zeichen des Kreuzes
– Symbol Nr. 40

 

 

 

 

 

Kenntnis von oben und Kenntnis von unten
Das Weltall kann von zwei fundamental unterschiedlichen Gesichtspunkten aus betrachtet werden. Die Naturwissenschaft beschreibt die Welt, wie sie von unten, also durch die physischen Sinne, gesehen wird, symbolisiert durch die waagerechte Linie des Kreuzes zwischen dem grauen leuchtenden Feld links (der Sternennebel im Mikrokosmos) und dem leuchtenden rechten Feld (der Sternennebel im Makrokosmos).

Die Geisteswissenschaft betrachtet die Welt von oben gesehen, von dem ewigen und unendlichen Aussichtspunkt des nicht geschaffenen Ichs aus (die senkrechte Linie). Die beiden Erkenntnisformen sind gleich notwendig, haben aber verschiedene Ziele. Die eine gibt uns Wissen über die Kräfte der Natur, die andere über unsere ewig lebende innerste Natur. Die Geis-teswissenschaft hilft uns, unser tierisches Inneres zu überwinden, so dass das Bewusstsein im Dienste des Guten zur Freude und zum Segen für alle und alles angewandt wird. Durch Christi Liebesbeispiel und Tod am Kreuz wird das Kreuz als das ewige Symbol des Lichtes und des Guten bekräftigt.  

symbol_41s.jpgDas Sternsymbol
– Symbol Nr. 41

 

 

 

 

 

Symbol der Allliebe
Das Symbol als Ganzes bringt das Weltall selbst zum Ausdruck. Das Dreieck symbolisiert die Grundanalyse des Weltalls als dreieiniges Prinzip: das „Ich“, das „Manifestationsvermögen“ und den „Organismus“ – X1, X2 und X3.

Das Dreieck, das von einer Sonne umgeben ist, zeigt, dass das Leben oder das Dasein in seiner höchsten Analyse absolut vollkommen ist.

Die Strahlen, die in Kreuzform auftreten, symbolisieren die Allliebe, die vollkommenste Manifestation, wo man lieber sich selbst opfert als andere leiden zu lassen.  

 

symbol_42s.jpgDie Struktur der Fahne
– Symbol Nr. 42

 

 

Frieden
Das Symbol auf dieser Fahne soll das ganze Weltall ausdrü-cken und ist damit das Symbol des „Heiligen Geistes“. Rechtmäßig kann es nur in einer Atmosphäre von Vergebung, Toleranz und Liebe wehen.

Das Dreieck in der Mitte bringt das göttliche Etwas (X1), das das Leben in allen Lebewesen erlebt, das göttliche Schöpfungsvermögen (X2) und das Geschaffene (X3) zum Ausdruck. Das Dreieck kann auch als X1 gesehen werden, die violette Farbe um das Dreieck als die Mutterenergie oder das göttliche Schöpfungsvermögen, X2, und die farbigen Felder als X3 (die sechs Grundenergien mit den dazugehörenden Daseinsebenen).

symbol_43s.jpg Symbol über das „Livets Bog“ (Buch des Lebens)
– Symbol Nr. 43

 


"Er wird mich verherrlichen"
Das beleuchtete Gebiet symbolisiert den Inhalt des Livets Bog, Band 1 – den Teil des Hauptwerkes, den Martinus 1932 fertiggestellt hatte. Die sieben Bände des Livets Bog sieht man hier in fünf Teile aufgeteilt: das Vorwort, die Einführung (Band 1), die tiefgehenden Abhandlungen der Abschnitte „Kosmische Chemie“ und „Das ewige Leben“ (Band 2,3,4,5,6 und 7) und den Abschluss mit dem Konzen-trat der Analysen und der Nachschrift „Der Gottessohn ist eins mit seinem Vater“ (auch Band 7).

Das Dreieck links symbolisiert Martinus’ Einweihung, und das Dreieck rechts symbolisiert die Gottheit. Der ewige Gottessohn und die Gottheit haben dieselbe Analyse, nämlich die Ewigkeit und Unendlichkeit, d. h. X1, X2 und X3 ausgedrückt durch die drei Streifen, die sich durch die ganze große Figur erstrecken. Das Ziel des Dritten Testaments ist, den Gottessohn wieder mit dem Vater zu vereinen, der sich dem Leser durch die kosmischen Analysen offenbart.

Die Mission von Martinus war, den Menschen Gott zu zeigen und die Sendung Jesu zu rechtfertigen.

symbol_44s.jpgDas Gesetz vom Dasein - liebet einander
– Symbol Nr. 44

 

 

„Ich lege meine Liebe in euer Inneres und schreibe sie in eure Herzen“
Dieses Bild ist kein kosmisches Symbol im eigentlichen Sinn. Wir finden es als letztes im Symbolbuch 4, das nicht von Martinus selbst publiziert worden ist. Es zeigt einen Zustand, wo die Menschen einander unabhängig vom Geschlecht lieben – gezeigt mit den drei verschiedenartigen Paaren.

Der rote Faden durch das ganze Dritte Testament ist die Liebe zu Gott und allen Lebewesen sowohl im Mikro- als auch im Zwischen- und im Makrokosmos.

Mit dem Dritten Testament hat die Erdenmenschheit die von Jesu verheißene Erklärung des Liebesgebotes erhalten: Du sollst Gott lieben über alle Dinge und deinen Nächsten wie dich selbst.
 

 © Martinus’ kosmische Symbole sind durch den inhaber des Copyrights, das geisteswissenschaftliche Martinus Institut in Kopenhagen, urheberrechtlich geschützt.

 

 


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