Wer bin ich? Wohin gehen wir? Gibt es Gott? Wer bin ich? Wohin gehen wir? Gibt es Gott?

Eine Einleitung mit kosmischen Symbolen.

Unser Weg vom Tier zum wahren Menschen Unser Weg    vom Tier    zum wahren Menschen

Gottes ewiger Weltenplan in einem Symbol.

Die Symbolerklärungen hier bieten einen schnellen Überblick über die Symbole und wurden auch für Studien und Ausstellungen verwendet. Die erklärungen hier sind nicht von Martinus geschrieben, sondern beruhen auf seinen Analysen in dem Werk „Das Ewige Weltbild“ Band 1 – 4, Livets Bog (Das buch des lebens) und anderen Teilen des Dritten Testaments. Zur weiteren Lektüre studieren Sie Martinus Bücher.


 

symbol 01sDer Geist Gottes über den Wassern
– Symbol Nr. 1







Das weltall lebt und denkt
Das Weltall ist ein ewig lebender und alles umfassender Organismus, den wir durch die Religionen unter dem Begriff „Gott“ kennengelernt haben. Dieser Organismus wird – wie unser eigener Organismus – durch Bewusstsein belebt.

symbol_02s.jpgDas Welterlösungsprinzip
– Symbol 2




Das geistige Elternprinzip
Die Nachkommen der Menschen und höher entwickelten Tiere werden normalerweise liebevoll gepflegt und aufgezogen, bis sie auf eigenen Füßen stehen können. Diese liebevolle Umsicht gilt auch geistig Minderjährigen und ihrer Führung durch die Erdenleben vom Tier zum fertigen Menschen. Individuen, die uns in der Entwicklung voraus sind, werden unsere Lehrer, bis wir alleine zurechtkommen. Moses ist ein Beispiel eines handfesten Lehrers, dessen Gebote oder Gesetze die schlimmste barbarische Anarchie dämpfen sollten.

symbol_03s.jpgIntoleranz
– Symbol Nr. 3



Die wirkliche Ursache aller Kriege und Konflikte

Die Intoleranz verhindert die Ausstrahlung von Gottes Licht und Liebe. Sie ist die Ursache aller Kriegsarten. Ihretwegen ist die Welt noch nicht von Frieden, Freude und Segen für alle und alles geprägt. Wenn man seinen Nächsten als Feind ansieht, kann man in seinem Innern keinen wirklichen Frieden erleben.

symbol_04s.jpgDer Weg zum licht
– Symbol Nr. 4



Die Entwicklungsgeschichte des kosmischen Bewusstseins

Das Symbol zeigt den kosmischen Entwicklungsweg des ewigen Lebens. Alle Lebewesen wandern und entwickeln sich auf diesem Weg – von niedrigeren zu höheren Lebensformen.

 symbol_05s.jpgKosmische Bewusstlosigkeit
– Symbol 5







 

Um sich nicht selbst zu erkennen
Während Atheisten nicht mit einem Gott rechnen und glauben, das Leben sei identisch mit dem physischen Körper, haben die religiösen Menschen die Hoffnung auf ein sich fortsetzendes Leben nach dem „Tode“. Auf Gebieten, wo sie kein sicheres Wissen haben, sind aber beide Parteien „Gläubige“. Der kosmisch bewusstlose Mensch erlebt die Vergänglichkeit des physischen Organismus, weiß aber nicht, dass dieser nur ein Werkzeug des immateriellen ewigen Ichs ist.

symbol_06s.jpgDas Lebewesen l
– Symbol Nr. 6









Wir sind alle unsterblich
Die Ewigkeitsnatur der Gottheit und aller Lebewesen ist hier als ein dreieiniges Prinzip beschrieben. Die drei Felder des Dreiecks symbolisieren das Ich, X1 (das oberste Feld), das Überbewusstsein mit der Schöpfungs- und Erlebnisfähigkeit des Ichs, X2 (Mitte), und den hiermit geschaffenen Körper, das Werkzeug für die Schöpfung und das Erleben des Ichs, X3 (unten).

symbol_07s.jpgDas Lebenseinheitsprinzip oder der erste Schimmer von der Existenz einer Gottheit
– Symbol Nr. 7







”In meines Vaters Hause gibt es viele Wohnungen”

Nach dem Dritten Testament ist unser Organismus aus lebenden Wesen aufgebaut. Wir nennen sie „Organe“, „Zellen“, „Moleküle“, „Atome“ usw. Die Erde ist ebenfalls ein lebendes Individuum, wie auch die lebenspendende Sonne. Das Sonnensystem und die Milchstraße sind Lebewesen. Wie im Kleinen so auch im Großen.

symbol_08_09_10s.jpgDas dreieinige Prinzip
– Symbol Nr. 8, 9 und 10

Die ewige und enendliche Dreieinigkeitsstruktur der Gottheit
In den Symbolen werden mit X1, X2 und X3 drei Aspekte unterschieden, die die unsterbliche Natur aller Lebewesen und ihre Identität mit der Ewigkeitsnatur Gottes bedingen. Die drei Aspekte bestehen nicht unabhängig voneinander,  sondern sind Aspekte eines ewigen unsterblichen Prinzips.

Da das Weltall oder Gott auch lebendig ist, teilen wir die gleiche Grundanalyse. Damit wird der alte Ausdruck bekräftigt: „Erkenne dich selbst, und du kennst das ganze Universum“.

symbol_11s.jpgDas ewige Weltbild, das Lebevesen ll, die ewige Gottheit und die ewigen Gottessöhne
– Symbol 11

 

 

 

Gott und Gottessohn sind eins

Dieses Hauptsymbol flicht die Analysen der Symbole 8, 9 und 10 zusammen. Hier erscheinen diese drei ewigen Prinzipien (die drei Scheiben) als untrennbare Einheit. Das Weltall ist ein ewig lebendes Wesen – Gott –, das sich durch unterschiedliche Daseinsebenen erlebt und ausdrückt. Wie wir auf dem Symbol 7 sahen, sind diese als Leben innerhalb von Leben aufgebaut.

 
symbol_12s.jpg Die Kombination der Grundenergien
– Symbol 12

 

 

 

Die gesetzmäßige Verwandlung des ewigen Bewusstseins
Hier werden die verschiedenen Mischungen der Bewusstseinsenergien durch den kosmischen Kreislauf symbolisiert. Zwischen den breiten waagerechten Linien oben und unten sind die rhythmischen Verschiebungen während eines Kreislaufs markiert. Jeder waagerechte Balken symbolisiert eine Daseins-ebene der Lebewesen – ein Reich.

symbol_13s.jpgDer ewige Weltplan
– Symbol Nr. 13

 

 

 

Gottes ewige Schöpfungsmethode und -technik
Dieses Symbol vertieft die Erklärungen des Symbols 11. Wir sehen wieder den ewigen Kreislauf und wie der Kontrast zwischen Licht und Finsternis durch sechs unterschiedliche Daseinsebenen im Weltall geschaffen wird. Das „Kontrastprinzip“ ist der ewige Grundton des Lebenserlebens. Ein Erlebnis ist etwas Geschaffenes. Diese Schöpfung besteht darin, dass „etwas“ in seinem Verhältnis zu etwas anderem gekennzeichnet wird. Der ewige Weltplan mit all seinen Kontrasten ist Gottes Methode, sein Bewusstsein ewig jugendlich zu erhalten und das Bewusstsein der Gottessöhne ewig zu erneuern.

symbol_14s.jpgDer kosmische Spiralkreislauf 1
– Symbol 14

 

 

 

 

Die kosmische Reise durch die Ewigkeit und Unendlichkeit
Die kosmische Wanderung des Lebewesens ist in Wirklichkeit ein Erleben von immer höheren Kreisläufen ohne Ende - von Spiralen.

symbol_15s.jpgDas Gesetz der Bewegung
– Symbol Nr. 15

 

 

Die gerade Linie ist eine Illusion
Die Kugelform ist die kosmische Grundbalance aller Bewegungen. Alle Bewegungen streben nach der Balance und dem Gleichgewicht, wie das Wasser abwärts findet und sich in Seen und Meeren sammelt.

symbol_16s.jpg Der Ewigkeitskörper
– Symbol Nr. 16







„Was ein Mensch sät, wird er auch ernten“
Hier wird symbolisiert, dass alle Energien oder Bewegungen im Weltall von dem ewigen Ich ausgehen (das weiße Dreieck) und ebenfalls zu diesem zurückkehren. Diese Bewegungen sind die kosmische Schöpfungsfähigkeit des Lebewesens und der eigentliche Leib.

symbol_17s.jpgReinkarnation, Kreislauf und Jahreszeiten
– Symbol Nr. 17

 

 

Die kosmischen Jahreszeiten
„Ohne neu aus Wasser und Geist geboren zu werden, wird man keinesfalls Gottes Reich sehen können.“ Das war Jesu Antwort an Nikodemus, als dieser kam und nach der Wiedergeburt fragte (Joh. 3; 3–8). Mit Wasser wies Jesus auf einen neuen Organismus hin, während Geist ein Synonym für ein neues Bewusstsein ist.

In einem anderen Fall wies Jesus darauf hin, dass Johannes der Täufer in einem früheren Leben Elias war, der Prophet des Alten Testaments: „Und wenn ihr es annehmen wollt: Er ist Elia, der kommen soll“ (Mt. 11,14). Siehe ebenfalls Mt. 17, 13, Lk. 1, 1–25, Mt. 11, 9–15 und Mk. 9, 10–13.

symbol_18s.jpg Die Schicksalsbogen des Lebewesens
– Symbol Nr. 18

 


Das ewige Jetzt
Jesus kannte das Karmagesetz: „Was du säst, wirst du ernten.“ Als der Jünger Petrus am Karfreitag eingriff, um den Welterlöser zu verteidigen, stoppte Jesus ihn mit den Worten: „Stecke dein Schwert wieder an seinen Ort, denn alle, die das Schwert nehmen, werden durch das Schwert umkommen.“ (Mt. 26, 52).

symbol_19s.jpgDurch die Finsternis der Einweihung – die Hölle oder die Götterdämmerung
– Symbol Nr. 19

 







„Auge um Auge, Zahn um Zahn...“
Die Bibel hat eine Zeit der „Bedrängnis“ mit „Jammer“, „Furcht“, „Kriegslärm und Gerüchten von Kriegen“ vorausgesagt (Mt. 24, Mk. 13, Lk. 21 und Joh. 14-16). Nach Christus soll in dieser Zeit die Liebesbotschaft der Bibel erklärt und ausgelegt werden: „Der Beistand aber, der Heilige Geist den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe“ (Joh. 14,26).

symbol_20s.jpg Die Vergebung der Sünden
– Symbol Nr. 20

 

 

„Gehe und sündige von nun an nicht mehr“
Es wird gesagt, dass Jesus mit Macht und Vollmacht lehrte. Er wirkte Wunder und tröstete und half unglücklichen Menschen, so dass sie Vertrauen zu den ewigen Wahrheiten hinter dem Leben fassen konnten – wenn er auch gezwungen war, sie ihnen in Form von Gleichnissen und in Symbolsprache zu erklären. Für die Erdenmenschen ohne die Fähigkeit, die ewigen Fazite hinter den Worten Jesu zu verstehen, waren Gottes Wege immer „unerforschlich“. Die Erdenmenschen fuhren aber fort, die „Früchte vom Baum der Erkenntnis“ zu essen, und begannen, jetzt selbst Gottes Wege und die „direkte Sprache des Lebens“ prüfen zu können. – Wie sollten sie sonst „wie Gott werden und den Unterschied zwischen gut und böse kennen“?

symbol_21s.jpg Die ewige kosmische organische Verbindung zwischen Gott und dem Gottessohn I
– Symbol Nr. 21

 


Die Entwicklung, der Sinn und die Funktion des Gebetes
Das Prinzip zu beten beginnt – kosmisch gesehen – im Tierreich. Der Angstschrei des Tieres im Todesaugenblick ist ein automatischer Hilferuf. Natürlich gibt es geistige Empfänger und damit auch einen Sinn für ein solches Gebet oder eine solche instinktive automatische Funktion. Ebenso gab es Empfänger für Jesu Worte am Kreuz: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“

symbol_22sA.jpgDas materialistische oder unfertige Weltbild
– Symbol Nr. 22A





Ein lebloses Weltall?
Wenn die Fähigkeit zu glauben degeneriert, durchlebt der Gottessohn eine Phase der Gottlosigkeit und des Materialismus. Er erkennt nicht den lebendigen Gott hinter dem Universum, und das Leben kann als ein Inferno von Zufälligkeiten und ein Spiel blinder Kräfte erlebt werden.

symbol_23s.jpg Der wahre Mensch als Abbild Gottes, ihm gleichend
– Symbol Nr. 23








Wenn du auf deine rechte Wange geschlagen wirst, dann wende auch die andere Wange hin

Im Alten Testament lässt Gott die Menschen das Ziel des Schöpfungsprojektes wissen: „Lasst uns einen Menschen machen in unserem Bild, uns ähnlich“ (1. Buch Moses, Kapitel 1,26). Jesu Mission war es, das Wesen des vollkommenen Menschen zu zeigen. Seine Worte und sein Wesen wurden in der Bibel für die Nachwelt bewahrt – die Welt bekam ein Beispiel für das Ziel der Schöpfung und Entwicklung. Er konnte sein humanes Wesen seinen Verfolgern zuwenden und für diese während seiner eigenen Kreuzi-gung mit den Worten beten: „Vater vergib ihnen. Denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lukas 23, 34). So handelt ein fertiger Mensch im Bilde des allliebenden Gottes.

symbol_24s.jpgDas unfertige Menschenreich
– Symbol Nr. 24

 

 

Das Reich der Sphinx
Die Weltsituation ist von dem tierischen Selbsterhaltungstrieb geprägt. Im Tierreich ist Macht Recht. Diese vererbte Tendenz durchzieht die Beziehungen auf allen Ebenen sowohl zwischen den Menschen als auch zwischen den Nationen. Die Selbstsucht äußert sich kollektiv als Nationalismus.

symbol_25s.jpgDas Karma der Menschheit
– Symbol Nr. 25

 

 

Die Welt wird in ein Reich verwandelt
Unsere Handlungen kehren im Kreislauf zu uns selbst zurück. Dies gilt auch für die Handlungen der Nationen gegenüber anderen Nationen und den eigenen Staatsbürgern. Diese Handlungen schaffen ein kollektives Karma, das gegenüber den Einwohnern der Nation zur Auslösung kommen kann, die dieselbe Schicksalsbestimmung haben.

symbol_26s.jpg Das zukünftige vollkommene Menschenreich
– Symbol Nr. 26

 

 

Die vereinigten Staaten der Welt – „eine Herde und ein Hirte“
Die Länder der Welt werden immer dichter mit einander verbunden. Kommunikation, Infrastruktur, Verteilung, Wirtschaft u. a. m. entwickeln und passen sich globalen Dimensionen an. Wir werden immer abhängiger von einander, und der Weltstaat hat unter dem Namen der UN bereits formal sein Wirken begonnen. Das große Dilemma ist: nationales Interesse auf Kosten der Weltgemeinschaft oder die Nation im Dienste der Gesamtheit? Immer mehr Nationen sehen ein, dass funktionierende internationale Gesetze und Übereinkommen erforderlich sind, um globalen Frieden, Wohlstand für alle Menschen der Erde und politische Stabilität zu erreichen.

symbol_27s.jpgDer kosmische Strahlenglanz der Erde
– Symbol Nr. 27

 

 

 

 

Die Tage und Nächte des ewigen Lebens
An dem kosmischen Tag, der Zeitäonen umfasst, hat das Raumschiff „Erde“ mit seinen Passagieren soeben die Kulmination mentaler Dunkelheit und Kälte passiert. Wir hatten z.B. zwei Weltkriege innerhalb eines Jahrhunderts, und damit ist es noch nicht getan. Wie der Winter nach der Wintersonnenwende am kältes-ten ist, ist die Erde noch immer von der Kulmination der mentalen Winterkälte geprägt. Aber auf die Nacht folgt der Tag. Dadurch, dass Jesu Mission vollbracht wurde, können die dunklen Kräfte auf der Erde keine bleibende Unterstützung mehr finden.

symbol_28s.jpgDas ewige Leben oder die Lebensleiter
– Symbol Nr. 28

 

 

Die ewige Erneuerung des Lebenserlebens – „Siehe, ich mache alle Dinge neu“
Das ewige Leben bringt eine unendliche Erneuerung des Lebenserlebens mit sich. Dieses ewige Abenteuer erwächst aus Kontrasten – ohne Kontraste kein Erleben. Konstante Wärme und Hitze wecken die Sehnsucht nach Abkühlung. Harte Arbeit führt zum Wunsch nach Ruhe, der normalerweise wieder die Lust auf neue Aktivitäten folgt. Aber niemand kann auf Dauer ein Lieblingsgericht genießen, das unendlich oft serviert wird. Eine ewige Sehnsucht nach neuen Erlebnissen ist der Grund dafür, dass eine Daseinsebene von der nächsten abgelöst wird. Das Symbol zeigt einen Ausschnitt aus der ewigen, unendlichen Lebensleiter.

symbol_29s.jpgKosmische Entwicklungsbahnen
– Symbol Nr. 29

 

 

Der Ursprung der Arten
Auf dem Symbol 28 sah man die Lebenstreppe der Lebewesen von der Seite. Hier sieht man diese Treppenkonstruktion von vorne.
Auf dieser Lebensleiter wandern verschiedene „Arten“ durch die Spirale. Jede „Art“ ist von den unterschiedlichen physischen, astronomischen oder mikrokosmischen Verhältnissen geprägt, die sie in ihrer Entwicklung passiert hat. Einige Arten sind verwandt; sie haben während ihrer kosmischen Reise dieselben Weltkörper passiert. Diese kosmischen Bahnen sind also der eigentliche Faktor hinter dem „Ursprung der Arten“.

symbol_30s.jpgDie ewige Gottheit und die Wahrnehmungs-
begabung der Wesen
– Symbol Nr. 30

 

Die Voraussetzung, um „Gott schauen“ zu können
Die Wahrnehmungsbegabungen der Lebewesen zusammen ergeben die Wahrnehmungsbegabung der Gottheit. Die Begegnung mit dem Nächsten - das heißt mit allem, mit dem wir in Kontakt kommen – ist die Begegnung mit Gott. Durch diese Wechselwirkung werden die verschiedenen Daseinsebenen aufrecht erhalten. Das geschieht über die Mutter-Energie, welche die wechselnden Wirkungsfelder der sechs Grundenergien reguliert.

symbol_31s.jpgDie Wahrnehmungsfähigkeit und die Entwicklungsstufen des Lebewesens
– Symbol Nr. 31

 

 

„Wer Augen hat, der sehe“
Die Kegelfigur links symbolisiert das Weltall, das sich unendlich durch den Mikro-, Zwischen- und Makrokosmos erstreckt. Der Ausschnitt aus der Treppe symbolisiert die normale Entwicklungsstufe des Erdmenschen. Das weiße Dreieck symbolisiert ein einzelnes Lebewesen. Der Lichtstrahl symbolisiert das Wahrnehmungsvermögen des Wesens, seine Fähigkeit zur Manifestation und zum Erleben des Lebens. Es kann nur erleben, was seinen Sinnen zugänglich ist, und das übrige, d. h. das meiste, liegt im Dunkeln. Je höher die Sinne entwickelt sind, um so vollkommener kann das Wesen erleben.

symbol_32s.jpgDie zwölf Grundfazits oder die Lösung des Lebensmysteriums
– Symbol Nr. 32

 

 

„Alles ist sehr gut“
Der orangefarbige Kreis symbolisiert die Zone des tötenden Prinzips, in der sich die Erdenmenschen noch immer befinden. Es ist in dieser Bewusstseinssphäre, dass der Finsterniskontrast des Lebens (die unglücklichen Schicksale) stattfindet. Hier sind wir unwissend über die kosmische Wirklichkeit hinter der physischen Welt. Hier entsteht die Frage „warum?“. Die Antwort auf diese Frage verlangt aber die Kenntnis des ewigen Lebens.

symbol_33s.jpgDie tierischen und menschlichen Gedankenklimas
– Symbol Nr. 33

 

 

Die Verwandlung der Psyche vom Tier zum Menschen
Das Symbol gibt einen Überblick über die stufenweise Entwick-lung und Verwandlung des Bewusstseins beim Übergang vom Tier (orange Farbe) zum vollkommenen Menschen (gelb).

Der irdische Mensch lebt als ein Sphinxwesen zwischen diesen beiden Zuständen. Der menschliche Teil des Bewusstseins ist die Ursache für alles, was wir „das Gute“ nennen.
Der tierische Zustand, dessen Rivalität und Kampf um die Gunst des Partners, ist der Hintergrund für alle Arten der Finsternis und das, was wir „das Böse“ nennen. Aber je mehr Dunkelheit, desto schneller ensteht die Sättigung an den Traditionen des Tierreiches. Die „Austreibung“ setzt sich so lange fort, bis der Mensch vollkommen human und nächstenliebend ist.

symbol 33b
Diese Entwicklung des menschlichen Bewusstseins geschieht über viele Leben hinweg – symbolisiert durch die vielen Stufen auf der senkrechten violetten Treppenfigur rechts auf dem Symbol. Der breite gelbe Keil links streckt sich herab in das orange-farbige Feld. Er drückt aus, dass die menschlichen Gedankenklimas als Konsequenz der Leidenserfahrungen im Tierreich und dessen, was Martinus die „Polverwandlung“ nannte, geboren werden (siehe unten und Symbol 35).

Alle Lebewesen haben sowohl einen „maskulinen“ als auch einen „femininen Pol“. Im Tierreich treten die Individuen mit männlichen oder weiblichen Geschlechtsorganen auf. Im  wahren Menschenreich erscheinen die Individuen frei von Geschlecht als allliebende Wesen.

Auf dem Symbol sehen wir den Übergang zwischen diesen beiden Zuständen. In der breiten gelben / grünen Säule am weitesten rechts erscheint das Wesen in einer gewissen Peri-ode als männliches Wesen. Seine Lebensweise und Erscheinung ist Ausdruck des einpoligen Zustands. Der maskuline Pol (grün) ist vorherrschend und der feminine Pol (gelb) wird zurück-gehalten. Das kulminiert im einpoligen Zustand des Tierreiches. In der entsprechenden gelben / grünen Figur links daneben sieht man die Verwandlung des weiblichen Wesens des Tierreiches. Hier ist es der maskuline Pol (grün), der bei der Kulmination im Tierreich latent ist.

Es ist die Entwicklung des latenten Pols, die das Tier zum Menschen macht. Damit die Gottessöhne im Tierreich wieder zum Licht zurückkehren können, müssen das Maskuline und das Feminine wieder vereint werden. Dann entsteht das all-liebende Bewusstsein. Dieser Zustand ist über dem waage-rechten violetten Strich symbolisiert. Hier sind die gelbe und die grüne Farbe gleich breit.

Dieser neue Zustand ist ein inneres Sympathievermögen, das im Individuum organisch heranwächst, bis es auf natürliche Weise alle Individuen ungeachtet ihres Geschlechts umfasst. In dem vollkommen fertigen Menschenreich (gelb-grün über dem waagerechten violetten Strich) erscheinen die alllieben-den Menschen daher nicht in männlichen oder weiblichen Organismen.

„Freundschaft“ ist ein Beispiel der beginnenden Nächstenliebe, die zwischen den Menschen wärmt und strahlt. Diese Wärme wird weiter wachsen bis sie die Sympathie für das eigene Geschlecht beinhaltet. Es gibt kaum etwas, das durch die Zeiten so verfolgt und missverstanden wurde wie die Homosexualität.

Die wachsende sympathische Fähigkeit soll auch weiter zur Allliebe kultiviert werden. Am Anfang wird sie leicht – auf unglückliche Weise – mit der Ehemoral vermischt. Die heutigen vielen unglücklichen Ehen, die vielen verlassenen Ehepartner und Kinder und andere leidvolle sexuelle Zustände sind kein Ausdruck moralischer Genialität.

Die Schöpfung setzt sich aber fort, und wenn die neue Sympathiefähigkeit in Reinheit entstanden ist, kann sie nur zur Freude des Wesens selbst und seines Nächsten – ungeachtet des Geschlechts –  wirksam werden. Dann ist das Wesen auch auf dem sexuellen Gebiet gegenüber Irrtümern und Leiden geschützt. In der Spur des allliebenden Gottesmenschen folgen nur Glück und Segen.

Diese menschliche Bewusstseinsgeburt – die Entwicklung vom Tier zum Menschen – ist mit den 12 senkrechten spitzen Figuren symbolisiert. Wir können hier den Anfang dieser Gedankenklimas, ihre Kulmination, ihre Degeneration und ihre Beziehungen untereinander verfolgen. 
Von rechts nach links symbolisieren die Figuren folgendes:

1. Der Organismus des Erdenmenschen (die orangefarbige Figur) – Von einem affenähnlichen groben physischen Körper wird der Organismus zu einem immer verfeinerteren doppelpoligen Äußeren verwandelt.

2. Das tötende Prinzip – von Opferungen und Totschlag bis zu Krieg und Verzehr von Fleisch.

3. Tötende Denkweisen wie der Kampf um Futter und Lebensmittel, Hass und Eifersucht.

4. Hochmut, Ehrgeiz, Angeberei, Größenwahn und andere
Selbstüberschätzungen – auf materiellen und geistigen Gebieten.

5. Degeneration der Ehe und andere sexuelle Folgewirkungen als Konsequenzen der Geschlechtsverwandlung. Diese werden die „Geburtswehen vor der großen Geburt“ genannt.

6. Die Nächstenliebe – beginnend mit den humanen
Religionen, die von einer reinen Geisteswissenschaft abgelöst werden.

7. Die Kunst des Tierreiches – die Verehrung von Jagd, Fruchtbarkeit, Mythologie und Kriegsidealen und später von Ehe, Helden und religiöser Symbolik. Die Kunst des Tierreiches wird von der Lebenskunst, der Allliebe, abgelöst.

8. Das religiöse Prinzip – je leuchtender das Gelb, desto mehr wird es von echtem Humanitätsstreben geprägt.

9. Psychisches Wahrnehmungsvermögen – Aus dem feinfühligen Vorausahnungsvermögen des Tierreiches werden die hellsichtigen Fähigkeiten u. a. m. entwickelt. Im Westen wurden diese Fähigkeiten durch die brutalen Methoden der Inquisition blockiert. Die selbstsüchtige Anwendung der psychischen Fähigkeiten wird auch als „schwarze Magie“ bezeichnet. Wir können lernen, zwischen niederen und höheren psychischen Fähigkeiten zu unterscheiden. Die richtige Anwendung des Gebetes ist eine hochpsychische Kraft, ist weiße Magie (siehe Symbol 22).

10. Die große Geburt – Durch das kosmische Bewusstsein wird der Erdenmensch wieder gottesbewusst. Gottes Bewusstseinszonen werden durch die Farben um den fünfstrahligen Stern symbolisiert.

11. Der Sprecher, der Heilige Geist, als kosmische und mit dem obersten Kreuz hochkosmische Wesen wie Christus. Mit der psychisch-organischen Fähigkeit der Allliebe braucht der Mensch nicht mehr von Frauen geboren zu werden. Er kann sich dann materialisieren und dematerialisieren wie Jesu es nach der Kreuzigung mehrmals tat, um seine Jünger zu stärken und zu inspirieren. Er war auch auf diesem Gebiet dem Vater gleich, von dem es heißt: „Denn er sprach und es geschah; er gebot und es stand da“ (Psalm 33,9).

12. Der kommende richtige zweipolige Menschenkörper, durch den jede Begegnung mit einem anderen vollkommenen Menschen als sexuelles Glück und Seligkeit erlebt wird – ein Erlebnis des „höchsten Feuers“ (symbolisiert durch Flammen). Wie man an den sehr kleinen Flammen zwischen dem männlichen und weiblichen Geschlechtswesen (an der rechten Seite) sehen kann, ist das höchste Feuer im Tierreich zu der geringsten denkbaren Entfaltung herabtransformiert (siehe das nächste Symbol).

Oben auf dem Symbol sieht man dieses höchste Feuer, Gottes alles bestimmenden Willen, seinen Geist und seine Kraft hin-ter allen Manifestationen in kulminierender Entfaltung.

© Martinus’ kosmische Symbole sind durch den inhaber des Copyrights, das geisteswissenschaftliche Martinus Institut in Kopenhagen, urheberrechtlich geschützt.

symbol_35s.jpgDer kosmische Kreislauf des Polprinzips
– Symbol Nr. 35

 

 

Der magische Zauberspeer des ewigen Lebensmärchens
Wie unser physischer Organismus gehört auch unser Bewusstsein zu dem Gebiet des Geschaffenen (X3). Alles Geschaffene wird ewig verwandelt und erneuert. Die Urkraft hinter der Erneuerung und dem ewigen Lebenserleben ist die Polverwandlung (siehe auch das Symbol 33).

Auf dem Symbol sehen wir zwei lange gelbe und grüne Felder. Diese symbolisieren den femininen (gelb) und den mas-kulinen Pol (grün). Alle Lebewesen haben diese beiden Pole, aber während der Passage des Tierreiches im Spiralkreislauf wird der eine dieser beiden Pole zurückgehalten, so dass das Wesen entweder mit männlichem oder mit weiblichem Geschlecht auftritt. Die obersten beiden Felder symbolisieren also das Wesen, das im Tierreich des Spiralkreislaufs als männliches Wesen erscheint. In den beiden Feldern darunter ist es der maskuline Pol (grün), der ganz latent ist, wenn das Wesen das Tierreich passiert. Es ist also von einem weiblichen Wesen die Rede.

symbol_36s.jpgDie Struktur des ewigen Lebens
– Symbol Nr. 36

 

 

Der Übergang von einem Reich zum nächsten
Auf der Treppenformation sehen wir die sechs Reiche eines Spiralkreislaufs durch zwei senkrechte breite Striche getrennt. Die Farben markieren die in der jeweiligen Daseinsebene führende Bewusstseinsenergie: rot für den Instinkt (Pflanzenreich), orange für die Schwere (Tierreich), gelb für das Gefühl (Menschenreich), grün für die Intelligenz (Weisheitsreich), blau für die Intuition (die göttliche Welt), indigo für die Erinnerung (das Seligkeitsreich).

symbol_37s.jpgDie verschleierte und entschleierte ewige Wahrheit
– Symbol Nr. 37

 

 

 

 

Der Schleier der Maya
Durch die Entwicklung wird der Erdenmensch fähig, sich ein im-mer höheres Verständnis der Wahrheit anzueignen. Darum sind die Mythologie, die Gotteslehre und die Beschreibungen der Lebenswahrheiten dem Auffassungsvermögen jeder Entwick-lungsstufe angepasst. Im Verhältnis zu den Erfahrungen der Einzelnen dürfen sie weder „naiv“ noch „phantastisch“ wirken.

symbol_38s.jpgDer Mensch und animalische und vegetabilische Nahrung
– Symbol Nr. 38

 

 

„Es soll euch zur Nahrung dienen“
„Siehe, ich habe euch alles samentragende Kraut gegeben, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem samentragende Baumfrucht ist; es soll euch zur Nahrung dienen.“ So wird es in der Bibel verkündet (1. Buch Mose 1,29).
Diese Anleitung hat aber nur geringe Aufmerksamkeit gefund-en. Für viele ist es eine Tradition geworden, animalische Nahrung zu essen. Für Raubtiere ist das natürlich, aber unnatürlich für Kulturmenschen, die die primitivsten und robustesten Entwick-lungsstufen des Tieres verlassen haben. Für den modernen, ver-feinerten Menschenkörper ist es eine große Überlastung, die Nahrung mit den Raubtieren zu teilen. Der Preis sind organische Krankheiten des Körpers.

symbol_39s.jpgDie Bewusstseinskategorien
der Erdenmenschheit
– Symbol Nr. 39

 

Die gute Erde
Auf dem Symbol ist das gesamte Bewusstsein der Erdenmenschheit in zwei Hauptgruppen aufgeteilt. Diejenigen, die von dem neuen Weltimpuls inspiriert werden, symbolisiert mit dem oberen Stern, und diejenigen, die von dem alten Weltimpuls inspiriert werden – der untere Stern. Die weiße Zone, die wir aus dem Symbol 1 wiedererkennen, symbolisiert Gottes Geist und Bewusstsein.

symbol_40s.jpg Das Zeichen des Kreuzes
– Symbol Nr. 40

 

 

 

 

Kenntnis von oben und Kenntnis von unten
Das Weltall kann von zwei fundamental unterschiedlichen Gesichtspunkten aus betrachtet werden. Die Naturwissenschaft beschreibt die Welt, wie sie von unten, also durch die physischen Sinne, gesehen wird, symbolisiert durch die waagerechte Linie des Kreuzes zwischen dem grauen leuchtenden Feld links (der Sternennebel im Mikrokosmos) und dem leuchtenden rechten Feld (der Sternennebel im Makrokosmos).

symbol_41s.jpgDas Sternsymbol
– Symbol Nr. 41

 

 

 

 

 

Symbol der Allliebe
Das Symbol als Ganzes bringt das Weltall selbst zum Ausdruck. Das Dreieck symbolisiert die Grundanalyse des Weltalls als dreieiniges Prinzip: das „Ich“, das „Manifestationsvermögen“ und den „Organismus“ – X1, X2 und X3.

symbol_42s.jpgDie Struktur der Fahne
– Symbol Nr. 42

 

 

Frieden
Das Symbol auf dieser Fahne soll das ganze Weltall ausdrücken und ist damit das Symbol des „Heiligen Geistes“. Rechtmäßig kann es nur in einer Atmosphäre von Vergebung, Toleranz und Liebe wehen.

symbol_43s.jpg Symbol über das „Livets Bog“ (Buch des Lebens)
– Symbol Nr. 43

 


"Er wird mich verherrlichen"
Das beleuchtete Gebiet symbolisiert den Inhalt des Livets Bog, Band 1 – den Teil des Hauptwerkes, den Martinus 1932 fertiggestellt hatte. Die sieben Bände des Livets Bog sieht man hier in fünf Teile aufgeteilt: das Vorwort, die Einführung (Band 1), die tiefgehenden Abhandlungen der Abschnitte „Kosmische Chemie“ und „Das ewige Leben“ (Band 2,3,4,5,6 und 7) und den Abschluss mit dem Konzen-trat der Analysen und der Nachschrift „Der Gottessohn ist eins mit seinem Vater“ (auch Band 7).

symbol_44s.jpgDas Gesetz vom Dasein - liebet einander
– Symbol Nr. 44

 

 

„Ich lege meine Liebe in euer Inneres und schreibe sie in eure Herzen“
Dieses Bild ist kein kosmisches Symbol im eigentlichen Sinn. Wir finden es als letztes im Symbolbuch 4, das nicht von Martinus selbst publiziert worden ist. Es zeigt einen Zustand, wo die Menschen einander unabhängig vom Geschlecht lieben – gezeigt mit den drei verschiedenartigen Paaren.